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Henriettas Reise ins Weltall 

 

oder

 

"Der Sinn von Regeln"

 

Zum Schulstart nach den Pfingstferien erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1/2 in der Kronacher Zeltstadt „Möhren, Kinder und Sensationen“ der AOK ein furioses Theaterstück rund um Regeln in der Familie.

Morgens um 8.00 Uhr fuhren sie froh gelaunt mit dem Bus in die Kreisstadt, wo sie schon von den lustigen Platzeinweisern auf der Zeltwiese auf dem Landes-gartenschaugelände erwartet wurden.

 

Nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Moderators Tino Selbach ging es auch schon los. Henrietta, einem kleinen – etwas bequemen - Mädchen, wird alles zu viel! Immer soll sie aufräumen, Hände waschen, Hausaufgaben machen! Dazu kommt noch, dass sie ständig vergisst, die Einladungen zu Elterngesprächen zu Hause abzugeben. Sie hat es satt und wünscht sich am liebsten auf den Mond!

Kaum hat sie diesen Wunsch ausgesprochen, landet auch schon Quassel, der Kochlöffel, mit seinem tollen Raumschiff und viel Nebel und Qualm bei Henrietta auf der Erde. Und schon läuft der Countdown! „Fünf, vier, drei zwei, eins“, zählten sie zusammen mit den Kids herunter und sie lernen auf ihren turbulenten Fahrten in entfernte Galaxien andere Lebensgemeinschaften und deren Regeln für das Zusammenleben kennen.

Zunächst treffen sie auf die herzensguten und rücksichtsvollen „Zotteln“ Gertud, Lebowski und Kowalski, die aber mit Regeln und Strukturen große Probleme haben, sodass es ziemlich wüst bei ihnen zugeht. So lassen zum Beispiel ihre Tischmanieren arg zu wünschen übrig! Dort gefällt es Henrietta und Quassel gar nicht und so fliegen sie weiter zum nächsten Planeten, wo sie auf Tip und Top treffen. Die beiden sind streng durchorganisiert und haben so viele Regeln, dass sie sogar Regeln für eine Regeländerung festgelegt haben. Auch dort gefällt es dem Mädchen und ihrem quasselnden Freund nicht wirklich und so landen sie nach einem weiteren furiosen Flug bei Alpha, Beta und Omega. Aus Gründen der Gleichberechtigung wechselt diese Familie wöchentlich ihre Vater-, Mutter- und Kindrollen und es gibt jedes Mal andere Regeln. Das alles ist wirklich zu verwirrend und ein geordnetes Zusammenleben ist sehr schwierig! Da wird es Henrietta zu bunt und sie bekommt Heimweh nach ihren Eltern. Sofort fliegen sie nach Hause zurück. Dort merkt sie, dass in ihrer Familie eigentlich auf Grund ihrer Regeln immer alles glatt läuft. Im Gespräch mit Vater und Mutter wird klar, worauf es ankommt: Man muss akzeptieren, Kompromisse finden und einander zuhören! Dann läuft alles wie von selbst!

 

„Das war toll!“ „Cool!“ „Spannend!“ „Voll witzig!“ So äußerten sich die Kinder nach der

Vorstellung über das zeitgemäße Theaterstück, bei dem sie sich voll in die Handlung integriert gefühlt hatten und die Situationen gut nachvollziehen konnten.

 

Anschließend gab es Erfrischungsgetränke, Karotten und Äpfel für alle Kinder. Leider konnten sie an den Mitmachaktionen und Workshops wie Jonglieren, Akrobatik und Bewegungsspielen in den kleineren Zelten aus Zeitgründen nicht teilnehmen. Trotzdem war der Besuch für die Kids ein tolles Erlebnis und sie erkannten: Regeln sind nützlich und auch wichtig – ohne Regeln geht es nicht!

 

Wer mehr über die AOK-Aktion wissen möchte, kann sich unter www.aok.kindertheater.de informieren.