6. Klassen erkunden mit S. Meier von der Stadtoase Kronach

 

das Thema Fluss

 

Da das Wetter leider zu wünschen übrig ließ, fand der erste Teile der Erkundung im Klassenzimmer statt. Zu Beginn stellten die SchülerInnen mit Frau Meier den Vergleich an zwischen den Begriffen „Fluss“ (Hasslach hinter unserer Schule) und „Bach“. Dabei stellten sie folgende Definitionen heraus:

 

Flüsse und Bäche sind Fließgewässer. Ein wichtiger Faktor ist die Strömung. Beide stehen  niemals still, sondern sie fließen mit unterschiedlicher Fließge-schwindigkeit. Es gibt Flüsse, die sehr langsam fließen. Sie sind an breiten Stellen oft nicht von Seen oder Weihern zu unterscheiden. Es gibt Flüsse, die so schnell fließen, dass man sie Wildwasser nennt. Die Strömung stellt einen besonderen Anspruch an die Tiere und Pflanzen, die in dem betreffenden Fluss oder Bach leben. Der Unterschied von Bächen zu Flüssen ist fließend, denn es gibt keine klare Abgrenzung, bis wann man ein Gewässer einen Bach nennt oder ab wann von einem Fluss spricht.Manche sagen, dass ein Gewässer ab einer Breite von fünf Metern Fluss genannt werden sollte.

 

Nun erkundeten die jungen Forscher den Jahreskreis des Flusses. Dabei fragten sie sich: „Was bleibt gleich und was verändert sich während des Jahres im und am Fluss?“

 

Sie suchten erste Informationen zu den Themen:

  • Wassertemperatur - Fließgewässer gefrieren nicht ganz zu!
  • Sauerstoff – im Winter viel / im Sommer wenig
  • Bäume – Weide, Erle, …
  • Tiere – Bachforelle, Eintagsfliege, …

 

Danach ging es endlich raus an die Hasslach, um dort ihre Erkundungen fortzusetzen. Sie untersuchten speziell die

  • Temperatur, Fließgeschwindigkeit, Tiefe des Flusses
  • Tiere (Flusskrebse, Libellenlarven, Eintagsfliege, Fische)
  • Pflanzen (Mädelsüß, Erle, Weide, …)

 

Mit Teststreifen konnten die ForscherInnen auch Düngemittel, Wasserhärte und Säuregehalt der Hasslach untersuchen.

 

 

Am 17. November erkundete auch die  Klasse 6a mit S. Meier das Thema Fluss“. Da es vorher stark geregnet hatte, waren Fluss und Bach ziemlich aufgewühlt. Bedingt durch den höheren Wasserstand fanden die jungen Forscher leider nicht so viele Tiere. Entdecken konnten sie u.a. eine Piratenspinne und eine Steinfliegenlarve. Auch hier musste die Untersuchung und Auswertung der Proben im Klassenzimmer erfolgen. Besonders interessant fanden die Mädchen und Jungen die vielen Pflanzen, wie z.B. die Schwarzerle, die unter dem Mikroskop so ganz anders aussahen als in realer Größe.

 

Eine besondere Forschungsaufgabe hatten Julian und Hannes: Sie untersuchten Bachwasser mit Teststreifen und verglichen diese Ergebnisse mit denen von Regen- und Trinkwasser. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass gutes Wasser einen guten Lebensraum für Pflanzen und Tiere darstellt.

 

Bei diesen aktiven Erfahrungen mit dem Gewässer „Fluss“ lernten die Kinder enorm viel über das Thema und fühlen sich jetzt als kleine Experten auf diesem Gebiet.