Ein Tag im Wald mit der Stadtoase für die Klasse 3a

 

Am Montag, den 19.10.2015 fand für die Klasse 3a eine Exkursion der Stadtoase des Bund Naturschutzes statt.

 

Frau Meier von der Stadtoase leitete die Schülerinnen und Schüler der Klasse nach kurzer Wanderung durch die schöne herbstliche Landschaft zu einer ausgesuchten Stelle im Wald. Schon während der Wanderung konnten die Schülerinnen und Schüler einiges über die heimische Pflanzenwelt von Frau Meier erfahren. Im Besonderen berichtete Frau Meier über Schlehen und Hiffen/Hagebutten.

 

Am Waldrand angekommen, begrüßte die Gruppe ein seltener Waldbewohner mit rotem Hut und weißen Punkten. Dieser giftige Geselle wurde links liegen gelassen und die Kinder erhielten ihren ersten Forscherauftrag für diesen Tag. Das Abpausen der Oberfläche bestimmter Bäume auf Papier machte sichtlich Spaß. Als Kombination aus den verschiedenen Baumoberflächen ergaben sich dann Baumneukreationen, wie z. B. eine Birken-Eichen-Buche.

 

Im Wald selbst errichtete die Klassen dann mit ein paar Ästen und Zweigen einen kleinen Lagerplatz, an dem die Rucksäcke hinterlegt werden konnten.

 

Darauf ging es mit weiteren Gruppenarbeitsaufträgen weiter. Eine Gruppe beschäftigte sich mit den Filtereigenschaften des Waldbodens, eine andere erforschte den Zusammenhang zwischen dem Wald an einem Hang und Regen und kam so dem Geheimnis der Bodenerosion auf die Spur. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit Fraßspuren von Waldbewohnern und konnte viele dieser Spuren an verschiedenen Früchten und Zapfen erkennen und die Spuren den jeweiligen Tieren zuordnen. Eine vierte Gruppe untersuchte die Pilze, fand aber leider nur „Baumpiraten“, d. h. Pilze, die den Bäumen schaden.

 

Zur Stärkung und Aufwärmung gab es für alle einen selbst gebrühten Tee aus Schlehen und Hagebutten.

 

Nach diesem ereignisreichen Vormittag gingen die Kinder der 3a mit viel neuem Wissen über den Wald nach Hause.

 

 

Klassen  3a/b  erkunden  den  Wald

 

Im Oktober 2015 erkundeten die Klassen 3a und 3b zusammen mit ihren Lehrern A. Murkowitz und LAA A. Hammer das Thema WALD in der freien Natur. Dazu hatten sie S. Meier eingeladen.

 

Die Waldexkursion begann bereits auf dem Schulgelände. Frau Meier hatte Kisten mit Früchten, Zweigen und Rinden auf dem Pausenhof versteckt. Aufgabe der kleinen Forscher war es nun, die Kisten zu suchen und den verschiedenen Bäumen, wie Fichte, Kiefer, Erle, Buche, Ahorn, usw. zuzuordnen. Dabei fiel ihnen die Zuordnung der  kleinen Erlenzapfen besonders schwer, während sie die anderen „Verräter“ ziemlich schnell zuordnen konnten.

 

Nach dieser „Aufwärmphase“ machten sich die SchülerInnen auf den Weg in den Rothenkirchener Wald. Dort wurden zunächst Waldhöhlen und ein Unterschlupf gebaut. Anschließend führten die Waldforscher mit Frau Meier Experimente  zu den vier Themen „Der Wald hält den Boden fest“, „Der Wald säubert das Wasser“, „Das Moos speichert Wasser“ und „Der Wald als Lebensraum für Tiere“ durch.

 

Besonders toll fanden die Kinder die Suche nach Tierspuren. Diese durften die einzelen Gruppen in Tonkacheln drucken und verstecken. Anschließend spürten die Gruppen gegenseitig die Kacheln auf.

 

Ein Highlight – vor allem für die Jungs – war der jedoch Fund eines Hasenskeletts!!!

 

 

 

Ein ereignisreicher Tag im Wald für die 3. Klassen

 

Als die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b am Freitag, den 30.10.2015 den gewohnten Bus bestiegen, mutmaßten einige Schüler, ob sie wohl nach New York fahren würden. Die Busfahrt führte die beiden Klassen aber tatsächlich nach Kronach und endete an der Hammermühle.

 

Hier wurden beide Klassen bereits von den Förstern Herrn Hanke und Herrn Böhm erwartet. Beide Förster hatten viele spannende und auch lehrreiche Forscheraufgaben für die Kinder vorbereitet.

 

So wurde jede Klasse von einem Förster begleitet und durch den Wald geführt. Bereits auf dem Weg in den Wald bekamen die Kinder eine Aufgabe, bei der es um das Erraten von Tieren ging. Hierzu erhielten alle Kinder eine Tierpostkarte an ihren Rucksack befestigt und die Aufgabe bestand darin, zu erraten, wer welches Tier am Rücken trägt. Die Klassenkameradinnen und -kameraden konnten mit einer Hilfestellung durch „Ja“ und „Nein“ beim Erraten des jeweiligen Tieres helfen.

 

Am Ziel im Wald selbst angekommen durften die Klassen einen großen Adlerhorst errichten. Wichtig dabei war, dass dieser groß genug für die ganze Gruppe sein sollte. Dies bereitete allen sehr viel Freude und jeder war mit Feuereifer dabei.

 

Kaum war das Adlerhorst-Lager fertiggestellt, wartete schon die nächste zu lösende Aufgabe. Die Schülerinnen und Schüler erhielten fünf verschiedene Kreuzworträtsel für Wald-Detektive, bei denen jeweils ein anderer Baum das Lösungswort darstellte.

 

Jede Gruppe suchte fleißig nach dem jeweiligen Lösungs-Baum und klebte Blätter und Früchte auf ein vorbereitetes Arbeitsblatt. Zwischen Bäumen war eine Schnur durch die Förster angebracht worden, die der Ausstellung der vollendeten Werke diente. Die jeweilige Experten-Gruppe stellte den Mitschülerinnern und Mitschülern ihre Ergebnisse anschließend vor.

 

Nach dieser interessanten Aufgabe führten die Kinder unter Anleitung des Försters einen Spiegelgang durch den Wald durch. Dieser gestaltete sich durch das in den Spiegelschauen nicht immer einfach, da sich jeder beim Laufen auf seinen Vordermann bzw. seine Vorderfrau und die eigenen Füße verlassen musste. Der Spiegelgang bereitete viel Spaß, da jeder seine Wahrnehmung trainieren und ganz ungeahnte Dinge entdecken konnte.

 

Um den Kindern deutlich zu machen, welcher Zusammenhang zwischen den Bäumen und den Waldbewohnern besteht, nutzte Herr Förster Hanke eine Schnur und ein Netz und die anfangs im Ratespiel vergebenen Tiere. Das Kind, das den Vogel als Tierkarte am Rucksack hatte, erhielt ein Ende der Schnur, weil der Vogel in der Krone des Baumes lebt, das Kind mit der Tierkarte Reh erhielt auch ein Ende der Schnur, weil das Reh in der Strauchschicht wohnt usw. Nach und nach konnte so ein großes Netz gebildet werden. Als das Netz fertiggestellt war, warf der Förster die Frage in die Runde, was passieren würde, wenn der Baum aus dem Wald verschwinden würde? Um die zentrale Rolle der Bäume im Wald zu verdeutlichen, ließ der Förster das Netz los und die Schnur fiel zu Boden. Damit wurde allen klar, dass der Lebensraum Wald nur mit Bäumen funktionieren kann.

 

Auf dem Rückweg aus dem Wald zurück zum Bus wurde noch ein kurzes Tier-Quiz veranstaltet. Zum Abschluss erhielten die Gewinner des Tier-Quiz tolle, einzigartige Bleistifte in Form eines kleinen Astes.

 

Die Klassen 3a und 3b erlebten einen wundbaren, spannenden und lehrreichen Tag im Wald!