SchülerInnen der Klasse 5a


backen für die Flutopfer


Im Unterricht bei ihrer Klassenlehrerin A. Weber hatten die Klasse 5a in den Medien Bilder von der Flutkatastrophe und Berichte  darüber gehört und gelesen hatten, hatte Alina Kestel, bereits bekannt als „Supertalent“ des Landkreises Kronach, die Idee:

„Lasst uns doch in der Pause Kuchen und Waffeln verkaufen und den Erlös für die Flutopfer spenden!“


Gesagt, getan! Ihre Freunde unterstützten die Wortführerin Alina mit vollem Eifer und steckten sofort alle Klassenkameraden an. Gemeinsam wurde über die Möglichkeiten beraten, wie der Plan in die Tat umgesetzt werden könnte. Im Rahmen des Deutschunterrichts wurde zum Thema „Vorgangsbeschreibung“ das Rezept und die Herstelllung der Waffeln erarbeitet. Danach wurde der Unterricht in die Schulküche verlegt, wo emsig Teig gerührt, geknetet und schließlich gebacken wurde, um zu testen, wie lange man für die Herstellung der süßen Backwaren braucht. Schnell stellten sich die Profiköche und –köchinnen heraus, die diese Arbeit später erledigen sollten, denn die Kuchen und Waffeln mussten ja pünktlich zur Pause bereit stehen.


Natürlich musste auch tüchtig Werbung für den Pausenverkauf gemacht werden, und so entwarfen und gestalteten wir große Plakate, auf denen wir auf unsere Aktion aufmerksam machten. Damit zogen die Jungs und Mädels von Klasse zu Klasse und hängten die Poster im ganzen Schulhaus und auch in der Grundschule in Rothenkirchen aus.  Um zu wissen, wie viele Süßigkeiten in etwa gebacken werden mussten, verkaufte eine weitere Steuergruppe Gutscheine für den Erwerb der Backwaren. So konnte die Zutatenmenge errechnet werden. Nun kamen auch die Eltern ins Spiel! Diese spendeten freundlicher-weise die frischen Lebensmittel und lieferten diese auch in die Schule.


Anfang Juli konnte schließlich die Backstube morgens um 8.00 Uhr geöffnet werden. Einen reibungslosen Ablauf der Aktion gewährleistete die Zuteilung jedes der Kids in eine bestimmte Gruppe. Jeder kannte seine Aufgabe genau.

Aus hygienischen gründen trugen die BäckerInnen Schürzen, Kopfbedeckungen und Handschuhe, ebenso tat dies die Schülergruppe, die die leckeren Teigwaren in der Pause zum Verkauf anboten. Um das Angebot zu erweitern, hatte eine weitere Gruppe noch je ein Blech selbstgebackenen Käse- und Apfelkuchen und besonders leckere Nussecken gebacken, eine weitere verwaltete die Kasse und führte die Geldgeschäfte.

Und endlich hieß es:

Der Waffelverkauf zugunsten der Flutopfer ist eröffnet!“


Gleich zu Beginn der Pause drängten sich unglaublich viele Schülerinnen und Schüler um dien Verkaufstheke. Da die Pause nur  20 Minuten dauert und die Waffeln und Kuchen heiß und knusprig verkauft werden sollten, war das Zeitfenster sehr eng. Die fleißigen BäckerInnen hätten noch viel mehr verkaufen können, weshalb sie am nächsten Tag einen weiteren Anlauf, um möglichst viel Geld zusammenzubekommen. „Wir sind gespannt, wie sich das Ganze noch weiter entwickelt, denn schließlich werden wir immer besser!“, meinte die Initiatorin Alina begeistert am Ende des ersten Pausenverkaufs.


Und die fleißigen Helfer konnten sich am Ende der Aktion zu einem Gewinn von 300 € gratulieren, der an die Flutopferhilfe überwiesen werden konnte!