Auszeichnung in Bronze

für fleißige Sammler

der Grund- und Mittelschule Pressig

Die Schüler aus Oberfranken sammelten für die Kriegsgräber-Fürsorge zusammen 39 459,22 Euro hatten. Die Summe setzt sich aus Haus- und Straßensammlungen, Beteiligung an der Schulspende "Aktion Lesezeichen" und aus dem Gedenkkerzenverkauf zusammen.

 

In einer Feierstunde wurden auch Jungs und Mädchen aus der Grund- und Mittelschule Pressig in den Amtsräumen der Regierung von Oberfranken Bayreuth für ihr tolles Sammelergebnis geehrt. Die fleißigen Schülerinnen und Schüler hatten sich im vergangenen Jahr wieder ehrenamtlich für die Kriegsgräber-Fürsorge engagiert, hatten Geld gesammelt oder Gedenkkerzen verkauft. Sie ernteten für ihr Engagement viel Lob und  wurden mit Anerkennungsplaketten ausgezeichnet.

 

Das beste Ergebnis im Landkreis Kronach erreichte das Kaspar-Zeuß-Gymnasium, die Maximilian-von-Welsch-Realschule machte unter den Realschulen das Rennen. Diese beiden erhielten das Abzeichen in Gold. Ein silbernes Emblem wurde der Grundschule Wilhelmsthal überreicht.  Jeweils eins aus Bronze ging an die Grund- und Mittelschule in Pressig und an die Gottfried-Neukam-Mittelschule in Kronach.

 

Der Volksbund deutscher Kriegsgräber-Fürsorge betreibt bereits seit 1953 Jugendarbeit und ist der einzige Gräberdienst der Welt. In den eigenen Jugendbegegnungsstätten im Inland und europäischen Ausland gibt es regelmäßig auch auf den dortigen Kriegsgräber-stätten friedenspädagogische Projekte mit dem Ziel, junge  Menschen für die Folgen von Krieg und Gewalt zu sensibilisieren. Der Bund betreut 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten, in denen rund 2,5 Millionen Kriegstote ruhen. Die Gräberfelder sollen der Erinnerung und der Mahnung dienen, indem sie die Folgen von Krieg und Gewalt vor Augen führen.

 

Im Schuljahr 2015/2016 werden sich die SchülerInnen mit dem aktuellen Flüchtlingsthema beschäftigen. Das Motto lautet:

 

"Krieg, Flucht,Vertreibung heute".

 

Zum Schuljahresbeginn werden den Lehrern an den Schulen die Ausschreibungen zugesandt, wobei wieder attraktive Preise winken werden. Der erste Preis z.B. wird eine dreitägige Klassenfahrt sein.

Zum Abschluss bedankte sich Regierungspräsident W. Wenning nochmals bei den fleißigen ehrenamtlichen Sammlern und Verkäufern, sowie bei den Pädagogen für deren Unterstützung.