Neue Schulleitung

an der Grund- und Mittelschule Pressig

„setzt das Segel“!

 

Am Freitag, 04. Oktober 2013 wurde die neue Führungsspitze unserer Schule durch Schulamtsdirektor Uwe Dörfer feierlich in ihr Amt eingeführt. Das Team, das von nun an die Geschicke der Grund- und Mittelschule Pressig leitet,  setzt sich zusammen aus Schulleiter Reinhard Horn und seinem Stellvertreter Thomas Müller. Die beiden tragen die Verantwortung für über 320 Schülerinnen und Schüler, für ein zahlreiches Lehrerkollegium. Auch sorgen sie in Zukunft für die Umsetzung des Leitbildes ihrer Schule.


Zahlreiche geladene Gäste und Gratulanten, darunter auch das Kollegium, hatten sich eingefunden, die nicht mit guten Wünschen und weisen Ratschlägen für das Wirken der neuen Schulleiter sparten. So gratulierten Bürgermeister, Schulverbandsvorsitzender und Verbundkoordinator des Schulverbands der Region  Hans Pietz, der Rektor der Grund- und Mittelschule Windheim, Herbert Vetter. Kollege Jens Schmidt überbrachte im Namen des Personalrats des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands die besten Glückwünsche, Silvia Reier gratulierte im Namen des Elternbeirats und Altbürgermeister und ehemaliger Schulleiter Josef Wich wünschte dem neuen Schulleiterduo viel Kraft, gute Zusammenarbeit und immer ein gutes „Händchen“ für ihre Arbeit im Dienste der Schule. Auch der Rektor a.D., Günther Hanna, wünschte dem neuen Führungsteam viel Erfolg und stets eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen.


Schulamtsdirektor Uwe Dörfer richtete in seiner Rede das Wort an das Schulleitungs-Tandem, das alle Voraussetzungen für den richtigen Teamgeist habe, der für die Leitung einer solch großen Schule nötig sei. Einzelkämpfer seien nicht mehr gefragt, vielmehr bedürfe es zum Besteigen eines hohen Berges Mut, Umsicht, Ausdauer und Leidenschaft. Dies alles seien wichtige Voraussetzungen für den Erfolg einer Bildungseinrichtung. Innovation, das Beschreiten neuer Wege und dazu eine Portion Fingerspitzengefühl gehörten ebenfalls dazu. Besonders lägen Herrn Dörfer die drei Aspekte Schulentwicklung, Menschenführung und Kooperation am Herzen, so betonte er. Ein wichtiges Handwerkszeug für die Unterrichtsqualität sei die Weiterbildung der Lehrkräfte. Die Grund- und Mittelschule  Pressig pflegt schon seit Jahren Partnerschaften mit verschiedenen Unternehmen der Region zugunsten der Berufsorientierung und führt vorbildliche Ausbildungsmessen durch. Dies solle die neue Schulleitung Horn/Müller auch in Zukunft in bewährter Art weiter pflegen und ausbauen. Zum Schluss zitierte er einen Spruch, der ihnen in allen Lebens- und Dienstlagen weiterhelfen könne: 

„Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere!“ In diesem Sinne riet ihnen, immer gelassen zu bleiben und ihren Humor nicht zu verlieren.


Der neue Schulleiter Reinhard Horn, der schon über 25 Jahre an unserer Schule tätig ist, wies ohne große Umwege auf das nächste Ziel hin: dem Bau der Mensa. Er monierte in seiner Ansprache die viel zu lange Bearbeitungszeit im Genehmigungsverfahren durch die Regierung von Oberfranken. Der Antrag hierfür liege seit 21. Mai in Bayreuth. Das seien fünf Monate, was für die heutige Zeit eine Ewigkeit darstelle. Hans Pietz, den Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzenden, machte er darauf aufmerksam, dass man mehr Klassenräume benötige, was durch einen erweiterten Mensaanbau verwirklicht werden könne, zumal die Vorarbeiten mit dem Abriss der Überdachung schon geleistet worden seien. Auch auf dringend benötigte Lehr- und Lernmittel für Schüler und Lehrer wies er den Sachaufwandsträger hin. So hielt er eine Wunschliste des Kollegiums in Händen, die in der nächsten Zeit der Gemeinde zukommen werde. Die Sorgen und Nöte des Kollegiums, der Eltern und der Schüler kenne er durch seine lange Lehrerzeit sehr gut und wolle sich derer auch bewusst annehmen, versprach er abschließend.


Auch der stellvertretende Schulleiter Thomas Müller wird keine lange Einarbeitungszeit benötigen, hat er doch schon vielfach den Dienst als „Stundenplan-Macher“ versehen und über längere Zeiträume sowohl Schulleiter als auch den Konrektor vertreten, und er wusste daher schon so „in etwa“, was auf ihn zukommen wird. Der „Neue“, der ja eigentlich der „Alte“ ist, da er mittlerweile seit nahezu einem Vierteljahrhundert an der Grund- und Mittelschule Pressig die Schüler mit dem Versuch der Ausweitung ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten beglücke, erklärte in seiner Rede, er gehöre ja fast schon zum Inventar, ja zum „alten Eisen“!  Als ein ehemals in „Schwaben Verschollener“ kam er schließlich an unsere Schule, die für ihn zu „seiner Schule“ wurde. In seinem neuen Amt sei es nicht immer leicht, die Vorgaben mit den Wünschen der Lehrerschaft in Einklang zu bringen. So seien manchmal für Einzelne unpopuläre Entscheidungen zu treffen, aber nur so funktioniere das Gesamtsystem. Das sehr gute Miteinander des Kollegiums und der Schulleitung schätze und genieße er seit seinem Amtsantritt. Herr Müller hoffe, dass er der verantwortungsvollen Position stets gewachsen sein werde. Dabei sei er auf die gute Zusammenarbeit mit vielen Einzelpersonen und Personengruppen wie Gemeinde, Busunternehmen, der Caritas, den Damen der Mittagsbetreuung usw. Nicht zu vergessen sei das zuverlässigste – ja beste Hauspersonal nördlich des Äquators - mit seinem Hausmeister N. Martin, der den Lehrern fast alle Wünsche von den Augen ablese. Auch der Sekretärin – der Perle der Schule – dankte er für ihre Unterstützung. Zum Schluss schloss Th. Müller auch Schulleiter R. Horn und das Schulamt als wichtige Ansprechpartner und Helfer in seinen Dank ein. Darüber hinaus betonte er, dass er ja auch noch Klassenleiter sei und dort mit den Hauptpersonen der schulischen Arbeit zusammenkommen – den Schülern und Eltern, denen er ebenfalls gerecht werden wolle. Bei all diesen Arbeits- und Gesprächspartnern müsse man aufpassen, dass man nicht den Überblick verliere. Sollte ihm dies in der Hektik des Alltagsgeschehens doch einmal passieren, so bitte er um Nachsicht und um einen „zarten Rüffel“, der ihm wieder den richtigen Weg weise. So freue er sich auf eine erfolgreiche Zeit und auf gute Zusammenarbeit!


Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte B. Jungkunz mit einem Bläserensemble. So fand die Feier in einer humorvollen und lockeren Atmosphäre statt, wie es an unserer Schule üblich ist.

Schulleiter R. Horn und stellv. Schulleiter Th. Müller umrahmt von einigen Gratulanten
Ein kleines Bläserensemble mit ihrem Lehrer B. Jungkunz umrahmt das Programm mit fränkischen Weisen