Krippenspiel

in der kath. Herz-Jesu-Kirche in Pressig

unter dem Motto:


„Außerirdischer Besuch am Heiligabend“

Traditionell fand auch in diesem Jahr in der Herz-Jesu-Kirche in Pressig wieder eine Kindermette statt.

 

Die 30 Krippenspieler und –spielerinnen zogen mit Trommelbegleitung zum Hauptaltar ein, wo Pastoralreferentin K. Ritter die Tagesgebete mit der Kirchengemeinde sprach und die Krippenspielkinder begrüßte. Schließlich begann das Krippenspiel mit dem Lied „Alle, alle Jahre wieder“, dass die elf Engelchen auf ihren Orff-Instrumenten begleiteten oder mit ihren Sternengitarren rockten. Dieses Jahr bekamen die vielen Kinder und Erwachsenen unerwarteten Besuch: Ein Marsmännchen landete mit seinem Raumschiff genau auf dem Altar. Es meinte, da oben könnte es gut landen und man hätte von dort alles gut im Blick. Die Außerirdischen hatten die Nachricht von der Geburt eines göttlichen Kindes erhalten und es der Wunsch der Bewohner seines Planeten, die berühmteste Geschichte der Welt kennenzulernen. Deshalb war er gekommen, um zu erleben, wie und vor allem warum die Menschen auf der Erde Weihnachten feiern. Die beiden Erdbewohnerinnen Marie Hopf-Hammerschmidt und Luisa Wicklein konnten dem Marsmännchen Kevin Stadelmann da weiterhelfen und luden es ein, die Geschichte von der Geburt Jesu beim Krippenspiel zu verfolgen, dass die Kinder nun aufführen wollten. Dazu gäbe es auch viele schöne Weihnachtslieder, dass es auch mitsingen könne. Doch Gesang, so meinte der Marsbewohner, mache ihm Probleme, da ihm dazu das nötige Musikprogramm fehle, aber es werde sein Mögliches probieren. Und so nahm das Krippenspiel seinen Lauf:

 

Kaiser Augustus, der mächtigste Mann der Welt zur Zeit Jesu Geburt, befahl seinen Untertanen, sich in Steuerlisten eintragen zu lassen. So mussten sie zum Teil von weit her in die Städte reisen, aus denen ihre Sippe stammte. So auch Josef und Maria. Zu Fuß mussten sie den beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem reisen. Zudem war Maria schwanger und sie war sehr müde und erschöpft, als sie spät abends am Ziel ihrer Reise waren. Doch in Bethlehem waren alle Herbergen überfüllt und wo sie auch klopften gab es kein freies Bett für die Nacht.  Schließlich erbarmte sich eine Wirtin und wies Maria und Josef einen Stall zu, in dem sie sich zur Ruhe begeben konnten. So sollte Jesus, Gottes Sohn, in einem armen Stall bei Ochs und Esel in dieser Nacht geboren und in eine Krippe auf Stroh gebettet werden. Das erfuhren auch die armen Hirten, von denen niemand etwas wissen wollte, von einer großen Engelschar. Sie verkündeten ihnen Frieden auf der Welt und zeigten ihnen den Weg zur Krippe und dem neugeborenen Christuskind. So machten sie sich auf den Weg, um das Kind zu sehen. Sie erzählten Maria und Josef, was die Engel ihnen verkündet hatten und wollten allen Menschen verkünden, dass es der Heiland, der Helfer und Retter, sein. Auch die Sterndeuter hatten von der Geburt Jesu erfahren. Sie hatten einen neuen Stern entdeckt, sich gut informiert und geforscht und herausgefunden, dass dieser Stern die Geburt eines neuen Königs anzeigte. So entschlossen sie sich mit ihrem mit Geschenken beladenen Kamel loszuziehen, um den neugeborenen König zu suchen. Und auch sie fanden ihn schließlich im Stall in der Krippe liegend und wunderten sich sehr darüber, dass sie den Retter der Welt in so armseligen Verhältnissen vorfanden. Doch sie waren sich einig, dass gerade Maria und Josef und das Kind ihre reichen Geschenke gut brauchen konnten. Die Engel kamen zur Krippe und baten die Besucher in ihrem Lied „Leise, seid ganz leise“ das Kind im Schlaf nicht zu stören.  So hatte sich in dieser wunderbaren Nacht alles zum Guten gewendet für die kleine heilige Familie.

 

Das kleine grüne Männchen hatte die Weihnachtsgeschichte aufmerksam verfolgt und hatte am Ende doch noch einige Fragen an die Sterndeuter. Es wollte nämlich von den klugen Männern und den Engelchen wissen, warum die Geburt Jesu so wichtig sei für uns Menschen. Sie alle erklärten ihm gerne deren Bedeutsamkeit:

 

Sterndeuter 1:   Weil ich im Stall von Bethlehem gelernt habe, dass man Gott wirklich finden kann.

 

Sterndeuter 2:    Wir Menschen schauen immer auf das Große, Reiche, Schöne. Gott aber begegnet dort, wo wir gar nicht mit ihm rechnen würden.

 

Sterndeuter 3:     Und trotzdem können wir ihn finden bei den Menschen.          

 

Sterndeuter 4:     Da will er sein. Nicht im weiten Weltraum.

 

Engelchen 1:         Berichte dies überall im Weltall:

 

Engelchen 2:         Gott kommt zu uns, darüber freuen wir uns.

 

Engelchen 3:         Keiner von uns ist für Gott zu gering, weder die Hirten, noch  

sonst jemand.  

 

Engelchen 4:         Er will uns Menschen mit dabei haben, wenn er kommt. Er wird 

einer von uns, ein Menschenkind. Das sehen wir an Maria.

Engelchen 5:         Wir können ihn finden, wenn wir ihn suchen. Aber wir finden 

                            ihn vielleicht nicht da, wo wir mit ihm rechnen. Das zeigen uns

                            die Sterndeuter.           

 

 

Das Marsmännchen verstand und meinte: „Merke - Gott finden, - wo nicht gesucht. Gott finden -  bei Menschen scheint wichtig. Muss berichten - bei uns.“

Das Marsmänchen hatte allen durch seine Fragen geholfen, die Weihnachtsgeschichte besser zu verstehen. Nun verabschiedete es sich von den Erdenmenschen und flog zurück ins weite All, um dort die frohe Botschaft zu verkünden.

 

Damit endete das Krippenspiel  und die großen und kleinen Gottesdienstbesucher waren genau wie der Besuch vom Mars von der frohen Stimmung verzaubert. (So viele brave Kleinkinder hatte es noch nie beim Krippenspiel gegeben!!!)

 

Das Krippenspielgeschehen wurde von zahlreichen wunderschönen Liedern begleitet. Luisa Wicklein aus Eila sang diese mit glockenheller Stimme und alle Krippenspieler fielen in die Refrains ein. Alle Songs begleiteten die  Engelchen mit ihren Trommeln, Rasseln und Glöckchen und die Hirten mit ihren Schellen rhythmisch.

Die Hirten, die Wirtin und die Engel tanzten schwungvoll zu den eingängigen Liedern.

 

Das Krippenspiel inszenierte auch in diesem Jahr wieder Martina Müller. Ebenso zeichnete sie  für die Gestaltung der digitalen Kulissenbilder verantwortlich und kleidete die Krippenspieler mit zeitgenössischen Gewändern ein. Tatkräftig unter-stützt wurde sie wie jedes Jahr von Petra Scherbel. Ebenso Dank gilt Hannes und Georg Scherbel, die auch dieses Jahr in das Kostüm des Kamels schlüpften und damit die Kinder faszinierten, und Stefan und Jonas Müller, die sich um die Technik kümmerten. 

Das Pressiger Bläserensemble umrahmte den Kindergottesdienst feierlich.

 

 

                                            Rollenverteilung Krippenspiel 2014

 

Moderatorin und Sängerin 1:

Luisa Wicklein

Moderatorin 2:

Marie Hopf-

Hammerschmidt

Kaiser Augustus:

Sebastian Schmitt

Trommler:

Niklas Beetz

Trommer/Ausrufer:

Dario Beetz

Marsmännchen:

Kevin Stadelmann

Maria:

Annika Gerber

Josef:

Rodi Güzel

Wirtin 1/2/3:

Alicia Suffa

Kamel:

Georg und Hannes Scherbel

Hirt 1:

Max Scherbel

Hirt 2:

Jannis Barnickel

Hirt 3:

Paul Rebhan

Hirt 4:

Katharina Winter

Hirt 5:

Jonathan Blinzler

 

 

Engelchen:

 

Klara Scherbel

Milena Bauer

Ronya Güzel

Sophia Scherbel

Laura Wicklein

Lina Bischoff

Anna-Luisa Scherbel

Sophia Wicklein

Antonia Fröba

Lena Di Tomasso

Katharina Hammerschmidt

 

Sterndeuter:

Annika Scherbel

Franziska Renk

Mariella Dauer

Laura Beetz