Schulentlassfeier 2015

 

Auf zu neuen Zielen mit Stärke und Einsatz

 

In einer großen Feierstunde verabschiedete die Grund- und Mittelschule Pressig ihre SchüerInnen der Klassen 9a und der Klassen 10a/bM. Dabei wurden die besten Absolventen gebührend gewürdigt.

 

Zu diesem Anlass hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden. So konnte Schulleiter R. Horn Schuamtsdirektor U. Dörfer, die Bürgermeister H. Pietz und R. Detsch sowie weitere Vertreter aus dem Schulamtsbereich begrüßen. Auch Pater H. Haagen und Pfarrer P Göll, die zuvor den ökumenischen Gottesdienst gestaltet hatten, waren anwesend. Ein kleiner, extra zu diesem Anlass zusammengestellter Lehrerchor, umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

 

In seiner Rede sprach Rektor R. Horn von einem erfolgreichen Schuljahr sowohl für die Schüler, die denn Qualifizierenden Abschluss erreicht hatten als auch für die mit dem Mittleren Schulabschluss. Zusammen mit Schulamtsdirektor U. Dörfer ehrte er die besten Abschlussschüler und übergab zusammen mit den Klassleitern G. Walther und J. Schmidt (10a und bM), M. Völk und B. Jungkunz (9a und 9bM) allen Entlassschülern ihre Zeugnisse.

 

Die besten Absolventen der Klasse 9a mit dem Qualifizierenden Abschluss:

  • Anna-Lena Scherbel, Luisa Müller (beide 1,89)
  • Dominik Förtsch (2,77)

 

Die besten Absolventen der Mittleren  Reife:

Klasse 10aM:         Yildirim Seyna (2,0)

                            Marion Schwarz (1,56)

Klasse 10bM:         Carina Löffler (1,44)

                            Elias Detsch (2,0)

                            Nico Büttner (2,0)

 

Allen EntlassschülerInnen gab Rektor R. Horn diesen Leitsatz mit auf den Weg:

 

„DAS  LEBEN  IST  WIE  EIN  BAUM,

 

MAL  BLÜHT  ER  AUF,  

 

MAL  FALLEN  DIE  BLÄTTER.

 

BLEIBT  STARK,  DAMIT  IHR  EURE  ZIELE  ERREICHEN  KÖNNT!“

 

 

Auch für die Unterhaltung der Gäste war bestens vorgesorgt. So zeigten Carina Löffler und Samed Alkoyun in einem Sketch, welchem Stress man sich in Prüfungen aussetzt. In ihren Abschlussreden verbreiteten die Klassleiter und Ehrengäste gute Laune und Zuversicht auch bei den SchülerInnen, bei denen die  „nicht ganz so nach Wunsch“ abgelaufen waren. Die Schülsprecherinnen und gleichzeitig Abschlussschülerinnen Lea und „Anka“ (10M) vergliche in ihrer Rede die Schule mit einer Pizza: „Heiß, knusprig und in 10 Minuten fertig! Und jeder möchte immer noch mehr davon!“. Schade, dass die Schule damit nicht dienen kann.

 

Sie bedankten sich zunächst bei ihren Eltern, die mit ihnen durch alle Höhen und Tiefen gegangen waren, sie immer wieder angetrieben, getröstet und auf den rechten Weg gebracht hatten, wenn sie gar zu aufmüpfig gewesen waren. Sie dankten ihnen für die Pausenbrote, das Hinterherfahren vergessener Schul-sachen, die Mithilfe bei den Hausaufgaben, das Daumendrücken bei Probear-beiten und Prüfungen.

 

Auch bei den Lehrern bedankten sie sich, die sie in den letzten Jahren unter-richtet hätten. Sie meinten jedoch ironisch, Lehrer seien eben Menschen, die den Schülern helfen sollten, die Probleme zu lösen, die sie ohne sie nicht hätten.

 

Die Zukunft sehen die jungen Schulabsolventen wie eine Reise, immer auf dem Weg zum nächsten Ziel, das in viele Richtungen gehen könne. Es gälte stets, neue Herausforderungen, Höhen und auch Tiefen zu bewältigen. Künftig müssten sie selbst ihren Weg entscheiden und Verantwortung übernehmen.

 

Zum Schluss blickten sie ein wenig wehmütig über zurück auf ihre Schulzeit mit und zu ihren tollen Klassenkameraden, die miteinander viel Schönes erlebt, voneinander gelernt, miteinander gefeiert, gestritten und sich doch jedes Mal wieder versöhnt hatten.