Betriebspraktikum

Das Schülerbetriebspraktikum hat bei uns eine lange Tradition. Es ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern, erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und sich so beruflich zu orientieren.

Bereits bei der Unterrichtsgestaltung achten wir darauf, unsere Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten.

  • Bereits ab der 5. Klasse beschäftigen sich die Schüler mit Arbeit und Beruf.
  • Spätestens in der 7. Jahrgangsstufe sammeln sie erste praktische Erfahrungen in Form einer Arbeitsplatzerkundung (z.B. am Arbeitsplatz eines Elternteils oder eines Verwandten)
  • Schwerpunkt der Berufsorientierung bildet die 8. Jahrgangsstufe. Hier werden 2 Betriebspraktika von jeweils 1 Woche (zuzüglich Vor- und Nachbereitung) durchgeführt

 

 

 

 

Schüler/innen auf die Praxis vorbereiten

Handlungsempfehlungen für die Praxis

 

Gerade für Hauptschüler/innen hat ein Schülerbetriebspraktikum zentralen Einfluss auf die Entwicklung eines konkreten Berufswunschs: Viele "schulmüde" Jugendliche erleben durch die praktische Erfahrung einen wahren Motivationsschub. Der erste Kontakt mit den realen Anforderungen eines Berufs kann zudem mögliche Ängste vor der Arbeitswelt abbauen.

 

Schülerbetriebspraktika bieten im Rahmen des Berufsorientierungsprozesses zentrale Vorteile für Schüler/innen und Unternehmen: Auf der einen Seite erhalten die Jugendlichen die Chance, einen persönlichen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen und können sich so ein eigenes Bild vom Beruf machen. Auf der anderen Seite haben Unternehmen die Möglichkeit, Schülern und Schülerinnen wichtige Informationen über die von ihnen angebotenen Ausbildungsberufe direkt zu vermitteln und zugleich den potenziellen Ausbildungsnachwuchs persönlich unter die Lupe zu nehmen.

Die folgenden Handlungsempfehlungen möchten Sie als Lehrkraft bei der Vorbereitung Ihrer Schüler/innen auf deren Betriebspraktikum unterstützen und eine praxisgerechte Orientierung bieten:

Planet-beruf.d

 

 

Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung sieht das Autohaus Vetter in der Förderung des Nachwuchses. Das Autohaus bietet kontinuierlich ca. 15 Jugendlichen einen Ausbildungsplatz in der Automobilbranche. Die Ausbildungs-möglichkeiten sowohl im technischen Bereich als auch im kaufmännischen Bereich sind vielfältig und bieten eine solide Basis für eine abwechslungsreiche und interessante Berufskarriere.

Eine wichtige Rolle in allen Berufszweigen spielen eine Kombination aus theoretischen, praktischen und persönlichen Qualifikationen. Jeder Auszu-bildende kann sich nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entwickeln und einer individuellen Karriere nachgehen.

 

 

Während eines Praktikums bei BAUMANN Wintergarten steht das praktische Erleben im Mittelpunkt. Die Jugendlichen können in die Ausbildungsberufe Tischler/-in und Bauzeicher/-in Einblicke gewinnen und ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben.

Auch mit dem Zeichnen beschäftigen sie sich. Sie suchen sich Wintergartenskizzen aus, die durchgepaust und coloriert werden. Die Technische Zeichnerin im Hause BAUMANN Wintergarten zeigt den Praktikanten, wie aus der Wintergartenskizze mit einem Softwareprogramm ein foto-realistischer Entwurf in 3D entsteht.

 

Die exrotec GmbH ist eine moderne Formenbau-Firma. Sie bietet ein Spektrum an Technik und Service. In Deutschland entwickelt und fertigt exrotec GmbH hochpräzise Formen für die Automobil-, Elektro-, Medizin- und Maschinenbauindustrie. Darüber hinaus bietet exrotec GmbH  europäischen Kunden die Anfertigung von Werkzeugen in China. Zusammen mit ihrem strategischen Kooperationspartner in China haben sie sich zu einem führenden Anbieter im High-End-Formenbau entwickelt.

 

 

Zusätzlich zu den Praktika stehen wir in engem Kontakt zur Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Frau Trebes, Berufsverbänden (z.B. Handwerkskammern usw.) und natürlich unseren Partnerfirmen in der Region.

 

Besuche im BIZ, im BfZ, durch die Ausbildungsoffensive Bayern, auf den Ausbildungsmessen in Pressig und in Kronach und vieles mehr helfen Ihrem Kind bei der Berufswahl. 

Girl´s und Boy´s Day 2013


– verändertes Rollenverhältnis erkennbar!


Bereits seit 2001 gibt es ihn – den Gril´s Day. Er wurde vom Bundesministerium, dem Deut-schen Gewerkschaftsbund und der Initiative D21 initiiert. Für die Organisation des Tages zeichnete der Arbeitskreis „Girl´s Day“, der aus Mitarbeitern von „Kronach Creativ“, der Agentur für Arbeit, der Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Kronach und dem Schulamt besteht.


Im Frankenwald haben sich in diesem Jahr etwa 200 Schülerinnen am Girl´s Day beteiligt. Angeboten wurden die Bereiche Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften.


Einige unserer Mittelschülerinnen und durften am 25. April 2013 einen Tag lang in 18 Firmen an Werkbänken und in Büros in den verschiedensten Berufen schnuppern.

In der Maschinenfabrik GmbH Hans Weber in Kronach z.B. durften unsere Fünftklässerinnen zusammen mit Praktikantinnen anderer Schulen in der hauseigenen Lehrwerkstatt bohren, feilen, fräsen, polieren und sich so selbst einen Messingwürfel als Gastgeschenk herstellen.


Auch in diesem Jahr wurde wieder klar, dass immer mehr Mädchen zu technischen Berufen tendieren. Dies zeige auch eine allgemeine Statistik, auf die die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Claudia Merkel, hinwies. Berufsberaterin Lydia Trebes von der Agentur für Arbeit bemerkte, dass es immer mehr Jungs gäbe, die Interesse an einem sozialen Beruf zeigen und sich vorstellen könnten, einen solchen zu ergreifen. Diesen Wandel führen L. Trebes und Schulamtsdirektor Uwe Dörfer nicht zuletzt auf die vielfältigen Aktionen zur Berufsorientierung, und -vorbereitung und zurück, die in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und den Mittelschulen laufen.