Betriebspraktikum

Das Schülerbetriebspraktikum hat bei uns eine lange Tradition. Es ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern, erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und sich so beruflich zu orientieren.

Bereits bei der Unterrichtsgestaltung achten wir darauf, unsere Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten.

  • Bereits ab der 5. Klasse beschäftigen sich die Schüler mit Arbeit und Beruf.
  • Spätestens in der 7. Jahrgangsstufe sammeln sie erste praktische Erfahrungen in Form einer Arbeitsplatzerkundung (z.B. am Arbeitsplatz eines Elternteils oder eines Verwandten)
  • Schwerpunkt der Berufsorientierung bildet die 8. Jahrgangsstufe. Hier werden 2 Betriebspraktika von jeweils 1 Woche (zuzüglich Vor- und Nachbereitung) durchgeführt

Zusätzlich zu den Praktika stehen wir in engem Kontakt zur Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Frau Trebes, Berufsverbänden (z.B. Handwerkskammern usw.) und natürlich unseren Partnerfirmen in der Region.

 

Besuche im BIZ, im BfZ, durch die Ausbildungsoffensive Bayern, auf den Ausbildungsmessen in Pressig und in Kronach und vieles mehr helfen Ihrem Kind bei der Berufswahl. 

Girl´s und Boy´s Day 2013


– verändertes Rollenverhältnis erkennbar!


Bereits seit 2001 gibt es ihn – den Gril´s Day. Er wurde vom Bundesministerium, dem Deut-schen Gewerkschaftsbund und der Initiative D21 initiiert. Für die Organisation des Tages zeichnete der Arbeitskreis „Girl´s Day“, der aus Mitarbeitern von „Kronach Creativ“, der Agentur für Arbeit, der Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Kronach und dem Schulamt besteht.


Im Frankenwald haben sich in diesem Jahr etwa 200 Schülerinnen am Girl´s Day beteiligt. Angeboten wurden die Bereiche Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften.


Einige unserer Mittelschülerinnen und durften am 25. April 2013 einen Tag lang in 18 Firmen an Werkbänken und in Büros in den verschiedensten Berufen schnuppern.

In der Maschinenfabrik GmbH Hans Weber in Kronach z.B. durften unsere Fünftklässerinnen zusammen mit Praktikantinnen anderer Schulen in der hauseigenen Lehrwerkstatt bohren, feilen, fräsen, polieren und sich so selbst einen Messingwürfel als Gastgeschenk herstellen.


Auch in diesem Jahr wurde wieder klar, dass immer mehr Mädchen zu technischen Berufen tendieren. Dies zeige auch eine allgemeine Statistik, auf die die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Claudia Merkel, hinwies. Berufsberaterin Lydia Trebes von der Agentur für Arbeit bemerkte, dass es immer mehr Jungs gäbe, die Interesse an einem sozialen Beruf zeigen und sich vorstellen könnten, einen solchen zu ergreifen. Diesen Wandel führen L. Trebes und Schulamtsdirektor Uwe Dörfer nicht zuletzt auf die vielfältigen Aktionen zur Berufsorientierung, und -vorbereitung und zurück, die in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und den Mittelschulen laufen.