"Smombies" haben auf der Straße nichts zu suchen

     "Finger weg vom Smartphone im Straßenverkehr"      hieß es bei Aktionstagen für die Viertklässler in Reitsch.

 

„SMOMBIES“ – das ist eine Wortkombination aus Smartphone und Zombies – sind heute zu einer Gefahr im Straßenverkehr geworden. Deshalb veranstalteten die Kreisverkehrswacht Kronach zusammen mit der Polizeiinspektion Kronach/Ludwigsstadt und dem Staatlichen Schulamt Aktionstage gegen die Smartphonebenutzung im Straßenverkehr. Zu dem Pilotprojekt wurden vor allem die Viertklässler nach Reitsch eingeladen, da diese in ein paar Wochen nach Kronach auf die weiterführenden Schulen wechseln werden.  

 

Bei der Veranstaltung geht es darum die Kinder für die Gefahren der Smartphonebenutzung  im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Der oberfränkische Polizeivizepräsident Udo Skrypczak warnte: „Vor- und Rücksicht sind die wichtigsten Verkehrsregeln, die aber bei Smartphonenutzung außer Kraft gesetzt werden.“  Allein im letzten Jahr habe die Polizei in Oberfranken mehr als 3000 Autofahrer mit dem Handy am Ohr erwischt.

 

Die Schülerinnen und Schüler- und auch ihre Lehrer – konnten an sieben Stationen eindrucksvoll erfahren, welche Gefahren im Verkehr lauern. Da gab es einen Fahrradsimulator, einen Lauf- und Kettcarparcours mit der „Smombie“-Brille auf den Augen, eine Filmvorführung, einem Reaktionstest, einem Hörtest, und eine „Toter-Winkel“-Demonstration. Außerdem lernten die Kinder, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie an einen Unfallort mit Verletzten (gestürzter Radfahrer) kommen und welche Erstmaßnahmen sie ergreifen können, die vielleicht sogar Leben retten können.