„Die Fichte sticht, die Tanne nicht!“

 

 

Dies war eine Erkenntnis, die die dritten Klassen am 14. / 15. November bei einer Waldführung mit Naturpark–Ranger Jan van der Sant erlangten.

Etwas verwundert waren die Schüler zu Beginn, dass ein Ranger im Frankenwald nicht mit „Howdy“ grüßt und keinen Cowboyhut braucht. Dafür passten Gummistiefel und Regenjacke besser an den Startpunkt in Eila. Am „Schulwald“ ging es los und bergauf, bergab und querfeldein wurde der Wald Richtung Neukenroth erkundet.

 

Gleich zu Beginn entdeckten die Schüler den Schlafplatz eines Rehs, sodass Jan gleich ins Thema „Tiere im Wald“ einsteigen konnte. Spielerisch erlebten die Jungen und Mädchen, wie schwer es ein Eichhörnchen hat, sein Versteck für die Wintermonate wiederzufinden. Die Schüler lernten, dass am Waldboden nur wenige Pflanzen wachsen, weil dort kaum Licht ankommt. Außerdem erfuhren die Drittklässler, dass Monokulturen nicht besonders gut für die Natur sind, der Mensch jedoch die Landschaft häufig in diese Richtung verändert hat.

 

Die jungen „Waldforscher“ durften auf Bäumen balancieren, Brücken bauen, Berge erklimmen und konnten viele interessante Pflanzen und Tierspuren entdecken. So hautnah die Natur zu erfahren war für alle Beteiligten ein spannendes Erlebnis.