Bericht über die Fahrt nach Windischeschenbach am 12. April 2018

 

Pressiger Schüler besuchten KontinentaleTiefBohrung

 

Erkundung der KontinentalenTiefBohrung

 

Pressiger Schüler erkunden den Erdkern

 

 

Die Schüler der Klassen 5a und 5bG der Mittelschule Pressig fuhren am 12. April 2018 im Rahmen des Schulprojekts „Klartext“ nach Windischeschenbach. Die Fahrt dauerte ca. zwei Stunden. Gegen 10 Uhr erreichten wir das Geo-Zentrum in Windischeschenbach. Nach einer kurzen Pause gingen die Aktivitäten los.

 

Zuerst wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Der Gymnasiallehrer Herr Weiß führte eine Gruppe ins Erdgeschoss. Dort mussten wir verschiedene Aufgaben erledigen. Bei der ersten Aufgabe mussten wir die Holzpuzzleteile der Erdkontinente mit Hilfe von Globussen richtig zuordnen. Dann bekam jeder Schüler Bild- und Textkarten über die Entstehung der Erde. Nach Besprechung der Kärtchen wurden die Bilder an der „Geologischen Uhr“ angebracht. Von Herrn Weiß erläuterte auch viel Interessantes über Dinos und Kängurus.

 

Nach einer Pause holte uns Herr Riebl ab und zeigte uns das Ausstellungsmodell des Bohrturmes. Dabei erfuhren wir viele Einzelheiten über Turm und Bohrung. Anschließend schauten wir uns den Film „Expedition Erde“ an. Danach besuchten wir einen Ausstellungsraum mit vielen Bildern über unsere Erde. Besonders gefiel uns der Erdbeben-Simulator. Das ist eine Maschine, die die Bewegungen eines Erdbebens nachmacht. Toll war, dass alle Schüler den Erdbebensimulator testen durften. Danach sahen wir einen Film über die Entstehung des Bohrloches und die Arbeiten auf dem Bohrturm.

 

Anschließend musste jeder einen Schutzhelm aufsetzen. Wir schauten uns noch die Arbeitsgeräte wie Bohrkronen  und Bohrstangen an.

Und dann war es endlich soweit. Wir stiegen ca. 16 Meter nach oben auf den Turm. Herr Riedl führte uns auf der Plattform in einen kleinen Raum und erklärte noch einiges über das Bohrloch.

Nach der Besichtigung stiegen wir wieder runter und gaben unsere Helme ab. Nachdem wir noch einige Steinchen aus dem Sandkasten gebuddelt und Souvenirs gekauft hatten, war ein toller, interessanter Tag vorbei. Mit unserem Bus machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Pressig.

 

… von Klasse 5bG (Joice, Jana, Lisa, Leonie)

 

 

 

Wusstest Du was … mit der Erdgeschichte zu tun hat?

 

- Kartoffel:

Forscher der Universität Potsdam fanden heraus, dass die Erde keine völlig runde Kugel ist, sondern durch ihre Höhen und Tiefen an der Oberfläche eher einer Kartoffel gleicht.

 

- T- Rex:

Forscher fanden Fossilien von Dinosauriern, wie z. B. dem T- Rex, sowohl in Amerika wie auch in Europa. Heute liegt der Atlantik zwischen beiden Kontinenten. Dies unterstützt die Theorie von A. Wegener aus dem Jahr 1910, dass es einen Urkontinent gegeben haben muss. Denn der T- Rex konnte weder von Europa nach Amerika fliegen oder schwimmen.

 

- Thermometer:

In Windischeschenbach bohrte man zu Forschungszwecken ein Loch in die Erde. Dabei stellte man fest, dass je tiefer man in die Erde hinein gräbt, desto mehr steigen die Temperaturen im Erdinneren an. Bei einer Tiefe von 9.101m ist es ca. 275° Grad Celsius.

 

 

- Heilige Barbara:

Die heilige Barbara gilt als Schutzpatronin der Bergleute. Zwar waren die Arbeiter an der KTB nicht in einem Bergstollen, hatten aber dennoch tagtäglich mit Gestein zu tun. Daher richteten sich die Gebete zum Schutz vor Unglücken an die heilige Barbara. Eine Statue von ihr kann man im Museum finden.

 

- Pressack

Der Pressack ist eine Wurstsorte, der vor allem im nördlichen Bayern bekannt ist. Schaut man sich den Pressack genauer an, so erkennt man auf den ersten Blick verschiedene Bestandteile. Ebenso ist es beim „Granit- Pressack“, bei dem verschiedene Gesteinsarten sichtbar sind. 

 

- Magnetfeld

Im Inneren der Erde gibt es einen flüssigen und einen festen Erdkern. Durch die Bewegungen der beiden Kerne entsteht das Magnetfeld der Erde. Dieses schützt die Menschen vor den sehr starken Sonnenstrahlen. Wenn diese ungefiltert auf die Erde treffen würden, wäre es viel zu heiß und die Menschen würden blind werden.

 

 

Rätsel: