Verkehrssicherheitsprogramm „Hallo Auto“

 

 

Am Dienstag, den 10. April 2018 nahmen die 6.Klassen in den ersten beiden Schulstunden am Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC „Hallo Auto“ teil.

 

Hier wurde uns in der Realität mit praktischen Übungen der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg und Bremsweg vermittelt, und zwar, sowohl aus der Perspektive des Fußgängers als auch der des Mitfahrers im Auto. Zudem wurde das Gefahrenpotential durch digitale Medien im Straßenverkehr thematisiert.

 

Zuerst begrüßte uns Melanie Ott, die extra vom ADAC aus Nürnberg zu uns kam. Dann ging es gleich zur Praxis.

 

Am Anfang erprobten wir, dass schon bei Lauftempo ein sofortiges Stehenbleiben nicht möglich ist. So erarbeiteten wir, dass zum Anhalten nicht nur der Bremsweg relevant ist, sondern auch der Reaktionsweg. Daraus folgte die Formel:

 

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

 

Anschließend wurde das Gelernte auf Fahrzeuge übertragen. Wir sollten abschätzen, wie lang der Anhalteweg bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h ist, da das richtige Einschätzen des Anhaltewegs eines Autos im Straßenverkehr unbedingt erforderlich und zudem sehr schwierig ist. Wir unterschätzten ihn alle.

 

Viele Autofahrer bzw. Fußgänger werden durch Rauchen oder digitale Medien abgelenkt. Auch dazu machten wir einen Versuch: Ein Mitschüler (Tim Fehn) bekam ein Handy und musste einen Text eingeben. Verschiedene Klassenkameraden hatten die Aufgabe, ihn durch Zurufe, Klatschen o.ä. abzulenken. Tim bekam von alldem nichts mit. Nun war klar, wie groß die Ablenkung durch digitale Medien ist. Gefahren werden hierdurch erst viel später wahrgenommen.

 

Dann kam das absolute Highlight. Wir durften aus der Sicht des Beifahrers die Situation einer Notbremsung bei Melanie im Auto erleben. Selbstverständlich wurde uns zuvor auch die Notwendigkeit der richtigen Sicherung im Auto vor Augen geführt.

Diese Unterrichtsstunde wird uns immer gut im Gedächtnis bleiben, denn was man selbst erlebt, versteht und merkt man besser.

 

Zum Schluss besiegelten wir durch unsere Unterschrift auf einem Plakat niemals ungesichert im Auto mitzufahren und im Straßenverkehr Sichtkontakt mit den Autofahrern aufzunehmen.