Der Bundesweite Vorlesetag...

 

ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

Bereits seit 2004 ist der dritte Freitag im November Deutschlands größtes Vorlesefest. Aus diesem Grund finden an diesem Tag vielfältige Aktionen rund um das Thema Vorlesen statt, mit denen  ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt und Kinder und Erwachsene für Geschichten motiviert und begeistert werden sollen.

 

Wie das funktioniert? Na, ganz einfach!

Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, kann mitmachen! Man entscheidet sich für eine Geschichte oder ein Buch und liest anderen daraus vor. In Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen finden viele Aktivitäten statt. Auch besondere Vorleseorte , wie z.B. dem Tierpark, Museen, Planetarien, ja sogar Gefängniszellen, bis hin zu Lesungen in der Fußgängerzone sind möglich. Wie die Vorleseaktion gestaltet wird, bleibt der Fantasie, Kreativität  und der zeitlichen Möglichkeiten überlassen.

Jedes Jahr beteiligen sich mehr Menschen an diesem Projekt. Als der Vorlese-Aktionstag vor 16 Jahren ins Leben gerufen wurde, beteiligten sich gerade 1.900 Menschen daran, letztes Jahr waren es schon  über 680.000 Teilnehmende, die in ganz Deutschland vorlesen und zuhören.

Am 15. November 2019 findet der Bundesweite Vorlesetag unter dem Jahresmotto "Sport und Bewegung" statt.

 

Sport,Bewegung und Lesen?

Wie passt das denn zusammen?

Man könnte sich z.B. an geeigneter Stelle zu einer Geschichte bewegen, wie vielleicht wie Affen, Elefanten oder Roboter, die gerade in der Geschichte aufgetaucht sind? Das bringt Spaß und hilft der Konzentration. Oder man könnte eine Fußballgeschichte in einem Stadion, auf einem Fußballplatz oder in der Turnhalle lesen und danach ein kleines Turnier spielen. So wird das Vorgelesene lebendig!

 

 

Auch an der Grund- und Mittelschule Pressig erklärten sich wieder Vorlese-Paten aus der Gemeinde bereit in die Schule zu kommen und in den Klassen 1 bis 4 aus ihren mit viel Liebe ausgesuchten Büchern vorzulesen. Herzlichen Dank dafür!

 

In der ROKI-Schule nahmen sich die Leiterin der Gemeindebücherei, Frau B. Keim, und Frau R. Wicklein aus der Gemeindeverwaltung Zeit, in den Klassen 1a/b und 2a/b vorzulesen.

 

Frau Keim hatte für die Klassen 1a/b das große Jahreszeiten KuddelbuchWas macht das Schein im Schneeanzug“ mitgebracht. Diese witzige Geschichte zum Thema Jahreszeiten mit den klügsten Bauernhoftieren der Welt zeigt, dass nicht alles so ist, wie es scheint. In dieser Geschichte geht es um das Schaf Emma, das mit den Jahreszeiten etwas durcheinanderbringt, nachdem sie nach einer stürmischen Nacht aufwacht und feststellt, dass es geschneit hat. Die Tiere versuchen sich mit Wintersport und ziehen sich dazu warm an. Doch der Schnee ist seltsam: Man kann damit keine Schneeballschlacht machen und auch keinen Schneemann bauen! Am ende müssen sie feststellen, dass dieser "Schnee" aus den weißen Blüten der Kirschbäume besteht. Die Kinder waren begeistert und konnten herzlich über die Erzählung lachen.

Frau Keim hatte auch eine kleine Überraschung für die Erstklässler, die sich in der Bücherei angemeldet hatten,  dabei. Diese Kinder erhielten ein Buch und einen Lese- ausweis als Geschenk. Schon einige Wochen vor dem Vorlesetag hatten die 1. Klassen die Bücherei bei einem Besuch kennegelernt, und viele hatten sich Bücher ausgeliehen und gelesen oder zuhause vorgelesen bekommen.

 

 

 

 

„Bitte! Danke! sagt der kleine Fuchs“ – so hieß das Bildervorlesebuch, das Frau Wicklein in die Klassen 2a/b mitgebracht hatte.

Wie ihr euch denken könnt, geht es darin um Höflichkeit in verschiedenen Lebenslagen. Dieses Abenteuer vom kleinen Fuchs zum Thema Benimm wird hier mit einem Augenzwinkern erzählt.                                                                               Zum Inhalt: Die Tante des kleinen Fuchses kommt zu Besuch. Bald  geht sie ihm gehörig auf die Nerven, denn sie will ihn ständig zur Höflichkeit erziehen. Er weiß eigentlich, wie man sich benehmen muss, doch er hat einfach manchmal keine Lust dazu!  Doch schon bald bemerkt er, dass es gar nicht so schwer ist.

 

Die Kinder hatten viel Spaß an den Geschichten und bedankten sich jeweils mit einer Urkunde, auf der sie alle unterschrieben hatten und einem kleinen Präsent für die tollen Geschichten.

 

 

 

„Was macht Michel in der Suppenschüssel?“

 

Dieser Frage ging unser Hausmeister Stefan König am Freitagmorgen, den 15.11.2019, zusammen mit der dritten Klasse nach. Zum bundesweiten Vorlesetag brachte Stefan ein Buch aus seiner Kindheit mit. Viele Kinder kannten die lustigen Streiche von Michel aus Filmen oder Hörspielen und fieberten mit, als Michel mit seinem Kopf in der Suppenschüssel steckenblieb.

 

Doch Stefan war nicht der Einzige, der den Aktionstag nutzte, um zu zeigen wie viel Spaß (Vor-)lesen macht. Katja Reuth, eine begeisterte Vorleserin und Mama zweier Schüler, stellte passend zur Jahreszeit das Buch „Verkühl dich täglich“ vor, in dem eine Gruppe Kinder gegen das ungeliebte „Wollzeug“ vorgeht. Ein witziges Buch, das aber am Ende zeigt, dass auch die „Unterwäsche des Grauens“ nützlich ist.

 

Aber auch die Schüler selber wollten vorlesen. Deshalb brachten sie ihr Lieblingsbuch mit und stellten es ihren Mitschülern vor. Die Bandbreite der Bücher reichte von Sachgeschichten über Ritter, gruseligen Geschichten bis hin zu lustigen Olchi–Büchern.

 

Die Lehrer ließen sich vom Vorlesefieber anstecken und lasen in den Klassen „Wir Kinder von Bullerbü“, „Geschichten vom Franz“, „Raubritter Ratte“ und „Die Streithörnchen“ vor.

 

 

 

„Lesen macht Spaß“ -

 

Klasse 6bG der Mittelschule Pressig eröffnete ihre

 

Klassenbücherei

 

 

Dieses Jahr beteiligte sich auch die Klasse 6bG der Grund- und Mittelschule Pressig zusammen mit ihrer Lehrerin Carolin Ziegler am „Bundesweiten Vorlesetag“.

Ein entscheidender Grund für die Teilnahme lag für die Klassenlehrerin darin, dass mit Beginn der Pubertät oftmals der „Leseknick“ eintritt und andere Dinge interessanter werden. Problematisch sind Lesestörungen vor allem, wenn ungern und wenig gelesen wird. Frau Ziegler meldete ihre Klasse zum Vorlesetag an um vor allem das Selbst-Lesen zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6bG eröffneten am 15. November 2019 ihre eigene Klassenbücherei. Alle lasen jeweils einen spannenden Auszug ihres mitgebrachten Buches vor, um Neugierde zu wecken. „Wenn sich die Schülerinnen und Schüler ein Buch ausleihen und es schließlich zu Hause auch lesen, haben wir schon viel erreicht.“, meinte Carolin Ziegler.