Lesen ist wichtig – drum lernen wir´s richtig…

 

Eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, die in der Grundschule erworben wird, ist das Lesen. Die Vermittlung der dafür nötigen Kompetenzen nimmt einen breiten Raum im Deutschunterricht ein. Allerdings ist bekannt, dass die Lesefreude im Laufe der Schulzeit stetig abnimmt.

 

Doch welche Wege gibt es, damit das Lesen bei Kindern eine Leidenschaft wird?

 

An unserer Schule können wir unsere Schülerinnen und Schüler durch zusätzliche Angebote wie das Internetprogramm Antolin zum Lesen anregen.  

 

                                                                 Das funktioniert so:                        

Ein Kind liest ein Buch und beantwortet anschließend im Internet Fragen dazu. Für jede richtige Antwort bekommt es auf seinem persönlichen Lesekonto, welches passwortgeschützt ist, Punkte gutgeschrieben. Das Beantworten der Fragen kann zu Hause oder auch in der Schule erledigt werden.

 

Eine weitere Möglichkeit, kostenlos gute Bücher zu lesen, bietet sich beim Besuch einer Bücherei. Im Schulhaus der Grundschule in Rothenkirchen befindet sich die Gemeindebücherei Pressig. Dort können sich die Schülerinnen und Schüler zweimal in der Woche während der Pause kostenlos hochwertige Bücher verschiedenster literarischer Formen, Zeitschriften, Comics - aber auch Hörbücher und Musik-CDs ausleihen. Somit leistet diese Bücherei eine wichtigen Beitrag zur Leseerziehung unserer Kinder.                                                                                                                                                                   

 

In der dritten Schulwoche erkundeten daher bereits die neuen Erstklässler mit ihren Lehrerinnen K. Schmidt und C. Andera die Bücherei und ließen sich von Frau Kaim den umfangreichen Bücherschatz zeigen und in das Ausleihverfahren einweisen. Damit sie ihre Bücher und CDs, die sie sich gleich ausleihen durften, gut heimtragen konnten, erhielten sie eine Stofftasche als Geschenk. Auch ein Lesezeichen gab es für die zukünftigen „Leseratten“.                                           

 

 

Eine Oase für Bücherwürmer

 

 

Seit 1973 befindet sich die Gemeindebücherei in zwei Räumen der Grundschule Rothenkirchen. Tausende Bücher hat Birgitt Kaim im Laufe ihrer 17-jährigen Dienstzeit als Bibliotheksleiterin der Gemeindebücherei in der Rothenkirchener Schule neu sortiert, alte Bücher ausrangiert und gespendete Bücher in den Bestand aufgenommen.

Über 5.200 Bücher stehen in den Regalen und warten auf hungrige Leseratten. Den Schulkindern wird es dadurch ermöglicht, regelmäßig die Bibliothek zu besuchen, sich für das Lesen zu begeistern und kostenlos aus über 2.500 Kinderbüchern zu wählen.

 

Mit der Aktion „Lesestart“ von der Stiftung Lesen wird den Schulanfängern die Bibliothek vorgestellt. Jedes Jahr, am Anfang des Schuljahres, gibt Frau Kaim den Erstklässlern einen Einblick in die Welt der Bücher. Auch eine kostenlose Büchertasche mit vielen Tipps zum Lesen lernen erhalten die Schülerinnen und Schüler geschenkt.

Ein Höhepunkt im Schuljahr war, wenn Birgitt den Kindern zwischen den Bücherregalen vorlas. „Das magische Baumhaus“, Ätze, das Tintenmonster“ und „Ein Fall für Kwiatkowski“ waren besonders bei den Zweitklässlern beliebt und sorgten für staunende Gesichter. Wir freuen uns schon auf schöne Schmöker-Erlebnisse im neuen Schuljahr.

 

 

 

Die Klasse 2b hatte im Schuljahr 2018/19 Frau Kaim interviewt:

 

Was sind deine Aufgaben in der Bücherei?

Ich schaue mich nach neuen Büchern um, organisiere den Einkauf, ordne die Bücher ein und katalogisiere sie. Natürlich ist ein großer Bestandteil meiner Arbeit die Ausleihe.

Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit in der Bücherei?

Ich mag vor allem den Umgang mit Kindern. Besonders, wenn ich ihnen neue, spannende Bücher zeigen kann, um sie fürs Lesen zu begeistern.

Hast du als Kind auch gerne gelesen?

In meiner Kindheit habe ich alles regelrecht verschlungen, was die Bücherei vorrätig hatte. Damals gab es noch nicht so eine große Auswahl, deshalb habe ich einige Bücher auch mehrfach gelesen. Besonders gut gefielen mir die Jugendbücher von Berte Bratt.

 

Was liest du heute gerne?

Heute lese ich gerne Romane aus der Bücherei, ein wenig leichte Lektüre zum Entspannen.

Bei den Kinderbüchern gefällt mir „Mama Muh baut ein Baumhaus“ am besten, weil es so witzige Texte und Zeichnungen hat.

 

 

 
   

 

 

   Öffnungszeiten

 

    - für Schulkinder:                                               - öffentliche Ausleihe:                                                         

 

    Montag           9.30– 10.00                             Donnerstag:   16.00– 18.00

 

    Donnerstag    9.30– 10.00

 

   

 

 

 

 

 

Berühmter Kinderbuchautor Otfried Preußler im Februar 2013 verstorben
Otfried Preußler gestorben.pdf
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Lesestörung, Rechtschreibstörung, kombinierte Lese-Rechtschreibstörung

 

Die Bestimmungen für Schüler/innen mit Problemen im Lesen und/oder Rechtschreiben haben sich wesentlich geändert!

 

NEU:

Die Unterscheidung Lese-Rechtschreibschwäche und Legasthenie ist abgeschafft. Es wird beim Auftreten von Problemen nur noch von Lesestörung/Rechtschreibstörung oder kombinierter Lese-Rechtschreibstörung (LRS) gesprochen.

Liegt ein solcher Fall vor, können Sie als Eltern entweder einen Nachteilsausgleich oder        Notenschutz (= keine Benotung) in Anspruch nehmen.

 

Hier die einzelnen Schritte:

  1. Beratung der Eltern bei LRS-Verdacht durch Lehrer, Beratungslehrer, Schulpsychologin.
  2. Schriftlicher Antrag bei der Schulleitung
    1. Schweigepflichtsentbindung
    2. Hinzuziehen eventuell bereits vorliegender Stellungnahmen
  3. Schulleiter prüft und beauftragt die Schulberatung (Schulpsychologe, Beratungslehrer).
  4. Testung, Sichtung der Unterlagen, Schulpsychologin verfasst Stellungnahme.
  5. Schulleiter prüft und entscheidet über Bewilligung und Durchführung von Maßnahmen.     Diese Maßnahmen können sein:
  6. Individuelle Unterstützung.
  7. Maßnahmen zum Nachteilsausgleich (z.B. Zeitzuschlag), keine Zeugnisbemerkung.
  8. Notenschutz (Zeugnisvermerk).
  9. Eltern erhalten Bescheid über Maßnahmen und können diese auf Antrag zurücknehmen lassen und ebenso wieder beantragen.
  10. Lehrer setzen Maßnahmen um.