Lesen ist wichtig – drum lernen wir´s richtig…

 

Eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen, die in der Grundschule erworben wird, ist das Lesen. Die Vermittlung der dafür nötigen Kompetenzen nimmt einen breiten Raum im Deutschunterricht ein. Allerdings ist bekannt, dass die Lesefreude im Laufe der Schulzeit stetig abnimmt.

 

Doch welche Wege gibt es, damit das Lesen bei Kindern eine Leidenschaft wird?

 

An unserer Schule können wir unsere Schülerinnen und Schüler durch zusätzliche Angebote wie das Internetprogramm Antolin zum Lesen anregen.  

 

                                                                 Das funktioniert so:                        

Ein Kind liest ein Buch und beantwortet anschließend im Internet Fragen dazu. Für jede richtige Antwort bekommt es auf seinem persönlichen Lesekonto, welches passwortgeschützt ist, Punkte gutgeschrieben. Das Beantworten der Fragen kann zu Hause oder auch in der Schule erledigt werden.

 

Eine weitere Möglichkeit, kostenlos gute Bücher zu lesen, bietet sich beim Besuch einer Bücherei. Im Schulhaus der Grundschule in Rothenkirchen befindet sich die Gemeindebücherei Pressig. Dort können sich die Schülerinnen und Schüler zweimal in der Woche während der Pause kostenlos hochwertige Bücher verschiedenster literarischer Formen, Zeitschriften, Comics - aber auch Hörbücher und Musik-CDs ausleihen. Somit leistet diese Bücherei eine wichtigen Beitrag zur Leseerziehung unserer Kinder.                                                                                                                                                                   

 

In der dritten Schulwoche erkundeten daher bereits die neuen Erstklässler mit ihren Lehrerinnen K. Schmidt und C. Andera die Bücherei und ließen sich von Frau Kaim den umfangreichen Bücherschatz zeigen und in das Ausleihverfahren einweisen. Damit sie ihre Bücher und CDs, die sie sich gleich ausleihen durften, gut heimtragen konnten, erhielten sie eine Stofftasche als Geschenk. Auch ein Lesezeichen gab es für die zukünftigen „Leseratten“.                                           

Berühmter Kinderbuchautor Otfried Preußler im Februar 2013 verstorben
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Lesestörung, Rechtschreibstörung, kombinierte Lese-Rechtschreibstörung

 

Die Bestimmungen für Schüler/innen mit Problemen im Lesen und/oder Rechtschreiben haben sich wesentlich geändert!

 

NEU:

Die Unterscheidung Lese-Rechtschreibschwäche und Legasthenie ist abgeschafft. Es wird beim Auftreten von Problemen nur noch von Lesestörung/Rechtschreibstörung oder kombinierter Lese-Rechtschreibstörung (LRS) gesprochen.

Liegt ein solcher Fall vor, können Sie als Eltern entweder einen Nachteilsausgleich oder Notenschutz (= keine Benotung) in Anspruch nehmen.

 

Hier die einzelnen Schritte:

  1. Beratung der Eltern bei LRS-Verdacht durch Lehrer, Beratungslehrer, Schulpsychologin.
  2. Schriftlicher Antrag bei der Schulleitung
    1. Schweigepflichtsentbindung
    2. Hinzuziehen eventuell bereits vorliegender Stellungnahmen
  3. Schulleiter prüft und beauftragt die Schulberatung (Schulpsychologe, Beratungslehrer).
  4. Testung, Sichtung der Unterlagen, Schulpsychologin verfasst Stellungnahme.
  5. Schulleiter prüft und entscheidet über Bewilligung und Durchführung von Maßnahmen.     Diese Maßnahmen können sein:
  6. Individuelle Unterstützung.
  7. Maßnahmen zum Nachteilsausgleich (z.B. Zeitzuschlag), keine Zeugnisbemerkung.
  8. Notenschutz (Zeugnisvermerk).
  9. Eltern erhalten Bescheid über Maßnahmen und können diese auf Antrag zurücknehmen lassen und ebenso wieder beantragen.
  10. Lehrer setzen Maßnahmen um.