Lehren ist für uns mehr als die bloße Vermittlung von Wissen.  Für uns steht die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler  im Vordergrund. 

 

Unsere Schulphilosophie

 

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  • Die individuelle Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig, deshalb leiten wir sie dazu an, ihre sozialen Fähigkeiten zu entfalten.

  • Wir leiten unsere Schülerinnen und Schüler an, sich sinnvolle Ziele zu stecken, und helfen ihnen dabei, Probleme auf dem Weg dorthin zunehmend selbstständig zu lösen.

  • Fazit: Wir fördern die Stärken und Schwächen der individuellen Persönlichkeit und das Erwachsenwerden unserer Schülerinnen und Schülern.

  • Wir verankern unsere Philosophie auf allen Ebenen des Lehrplans.

 

 

Die Grund- und Mittelschule Pressig möchte sich mit dem Aufbau der Ganztagesschule weg von einer "Lehranstalt" hin zu einem "Lebensraum Schule" entwickeln, wo Lernen positiv erlebt werden kann und wo jede Schülerin und jeder Schüler ernst genommen und an allen Vorgängen in der Schuler beteiligt wird. Die Schule fordert und fördert mit schülergerechten und zeitgemäßen Unterrichts- und Erziehungsmethoden (partnerschaftlicher Führungsstil und Teamarbeit der Kollegen) die Schüler und vermittelt ihnen über die Schulzeit hinaus tragfähige Lebenskompetenzen. Deshalb wird an unserer Schule ein offenes und lebendiges Miteinander aller Beteiligten in enger Zusammenarbeit mit den Eltern gepflegt. Zu diesem Zweck finden auch regelmäßig Zusammenkünfte in Form von Elternstammtischen und -abenden statt.

 







Alle            gleichaltrigen            Schüler

haben zum       gleichen               Zeitpunkt

im               gleichen                  Raum

mit den           gleichen                  Mitteln

beim              gleichen                  Lehrer

das            gleiche                    Ziel

         gleich gut                zu erreichen.

 

Das klappt nicht.

 

Daher muss der Unterricht von heute den Schülern die Möglichkeit

zur Selbstorganisation bieten durch :

 

  • selbstverantwortliches Lernen
  • selbstständiges Lernen
  • motiviertes und motivierendes Lernen
  • „learning by doing“
  • ganzheitliches Lernen
  • lernen anstatt belehren
  •  

 



   

    Sinus-Zertifizierung für die Grundschule Pressig!

 

Bayerische Grundschulen beteiligten sich seit Jahren an den bundesweiten Modellprogrammen SINUS-Transfer Grundschule und SINUS an Grundschulen. Seit dem Schuljahr 2013/14 wird mit SINUS an Grundschulen in Bayern an die SINUS-Entwicklungsprogramme angeknüpft. Am 10. März 2016 erhielt die Grundschule Pressig in der Ludwig-Maximilians-Universität in München ihre Zertifizierungsurkunde überreicht. Damit ist neben der MathePlus-Schule für die Mittelschule ein weiterer Baustein für den kompetenzorientierten Mathematikunterricht geschaffen worden. Die SINUS-Module beschreiben typische, empirisch ermittelte Problembereiche des Unterrichts:

 

  1. Gute Aufgaben
  2. Entdecken, Erforschen, Erklären
  3. Schülervorstellungen aufgreifen, grundlegende Ideen entwickeln
  4. Lernschwierigkeiten erkennen
  5. Talente entdecken und unterstützen
  6. Fachübergreifend und fächerverbindend unterrichten
  7. Interessen (von Mädchen und Jungen) aufgreifen und entwickeln
  8. Eigenständig lernen – gemeinsam lernen
  9. Lernen begleiten – Lernerfolg beurteilen
  10. Übergänge gestalten 

 

Ziel des Programms:

 

Mit dem Programm SINUS steht ein Konzept zur Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik zur Verfügung. Die teilnehmenden Schulen erhöhen ihre Unterrichtsqualität und steigern so die mathematischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Die Umsetzung der Kompetenzerwartungen des LehrplanPLUS und der Bildungsstandards ist das zentrale Anliegen von SINUS.

Umsetzung des Programms:

 

  • Die Kolleginnen und Kollegen einer Schule verstehen sich als Team, das gemeinsam an der Unterrichtsentwicklung in Mathematik arbeitet.
  • Die teilnehmenden Schulen werden regional zu Schulgruppen zusammengefasst und von erfahrenen SINUS-Beraterinnen und–Beratern in der Regel zwei bis drei Jahre begleitet.
  • Die Lehrkräfte erhalten fachdidaktische Impulse für die Unterrichtsgestaltung und beteiligen sich aktiv bei den Schulgruppentreffen. Dies sind in Regel drei Arbeitstreffen pro Schuljahr (nachmittags).
  • Bei den jährlichen Regionaltagungen in den Regierungsbezirken (ganztägig) referieren renommierte Fachdidaktiker und erfahrene Schulpraktiker.
  • Zwischen den Arbeitsgruppentreffen erproben die Lehrkräfte die erarbeiteten Module im eigenen Unterricht, kooperieren dabei mit ihren Kolleginnen und Kollegen und reflektieren regelmäßig über die gesetzten Ziele.
  • Der intensive Erfahrungsaustausch im Kollegium und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Schulen auf den Schulgruppentreffen stärkt die fachliche Kompetenz der Lehrkräfte und erweitert das Repertoire an Unterrichtsmethoden.

 

 

 

Sage es mir, und ich vergesse es.

 

Zeige es mir, und ich erinnere mich.

 

Lass´ es mich tun, und ich behalte es.

                                                                                           

                                                                                                        Konfuzius

 



"Werte machen stark"



Die Initiative der Bayerischen Staatsregierung will das vielfältige Engagement der Schulen in diesem Bereich einer breiten Öffentlichkeit besser bekannt machen. Werteerziehung und Persönlichkeits-bildung sind ein zentraler Bestandteil des Bildungsauftrags von Artikel 131 der Bayerischen Verfas-sung: „Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“ Kultusminister Siegfried Schneider erläutert, worum es geht.

Ein zeitgemäßer Wertekanon für die Schule könnte personale und soziale Grundkompetenzen wie die folgenden umfassen:



Diese Kompetenzen sind für die schulische Erziehungsarbeit bzw. für dieAnforderungen im späteren Berufsleben von großer Bedeutung.