Keine Gemeinschaft funktioniert ohne Regeln!



In der Grund- und Mittelschule Pressig soll sich jeder wohl fühlen. Damit dies gelingen kann, ist ein freundliches Klima bei gegenseitiger Achtung, gegenseitigem Respekt und gegenseitigem Vertrauen von großer Wichtigkeit. Dies erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft aller Mitglieder unserer großen Schulfamilie. Das setzt jedoch auch die Bereitschaft, Verantwortung bezüglich der Einhaltung unserer Hausordnungzu tragen, voraus.

 

An der Grund- und Mittelschule Pressig eine Reihe von Verhaltensregeln, die das Zusammenleben angenehm machen soll. Unser Schulforum (bestehend aus Lehrern, Schülern und Eltern) kann diese Regeln bei Bedarf anpassen oder ändern.

 

Wir empfehlen Eltern und Schülern, sich unsere Hausordnung gut durchzulesen und den Schülern natürlich, diese auch zu befolgen, damit sich jeder in unserer Schulgemeinschaft wohlfühlen kann.

 

Fragen zur Hausordnung beantworten wir gerne.

 

 

Hierzu ein überliefertes Sprichwort:

 

 



Was du nicht willst, das man dir tu,

 

das füg´ auch keinem anderen zu!

 

 

 



Hausordnung
Hausordnung.doc
Microsoft Word-Dokument [512.0 KB]

Ausschnitte aus der Hausordnung

 
Umgang miteinander

 

Gemeinsam tragen wir - Schüler, Lehrer und Eltern - Verantwortung für das Gelingen an unserer Schule.

 

  • Wir pflegen allen gegenüber einen freundlichen und höflichen Umgangston
  1. Wir grüßen uns.
  2. Wir sagen Bitte und Danke.
  3. Schimpfwörter und Beleidigungen gehören nicht in die Schule.

 

  • Jede Form von Gewalt ist zu unterlassen und niemals zu rechtfertigen.
  1. Wir treten, schubsen, schlagen und raufen nicht: auch nicht „zum Spaß“ oder als „Pausenunterhaltung“.
  2. Wir achten das Eigentum unserer Mitschüler.
  3. Wir beschmutzen, beschädigen, verstecken oder entfernen nichts.
  4. Körperliche Gewalt und jede Art von Mobbing haben an unserer Schule keinen Platz.

 

Verhalten im Unterricht

Schüler wie Lehrer haben das Recht auf einen störungsfreien Unterricht. Wir wollen gemeinsam lernen und konzentriert arbeiten.

 

  1. Wir sind deshalb immer pünktlich.
  2. Wir unterlassen unterrichtsstörende Verhaltensweisen.
  3. Wir haben unser Unterrichtsmaterial dabei.
  4. Wir halten uns an Klassenregeln und Vereinbarungen, wie etwa Gesprächsregeln.

 

Wir halten das Schulhaus und die Klassenzimmer sauber!

 

  1. Wir werfen keine Abfälle auf den Boden, sondern benutzen die dafür vorgesehenen Abfallbehälter. (Beachten dabei die Mülltrennung)
  2. Wir halten Toiletten aus hygienischen Gründen sauber.
  3. Wir beschädigen keine Schulmöbel.

 

Schlussgedanke!

 

  • An unserer Schule sind wir tolerant gegenüber allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft. Größe, Gewicht, Behinderung, Hautfarbe, Sprache oder Nationalität ist für das Zusammenleben an unserer Schule kein Hindernis, jeder wird akzeptiert.

 

  • Jede Art von Radikalismus – religiös oder politisch – ist strikt abzulehnen. Provozierende Kleidung sowie beleidigende oder rassistische Sprüche oder Gebärden können keinesfalls akzeptiert werden.

 

  • Schüler, die sich nicht an diese Regeln halten, sind nicht besonders mutig, sondern müssen mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen rechnen.



Unterrichtsfremde Gegenstände

 

Nicht erlaubt ist das Mitbringen oder Mitführen von gefährlichen Gegenständen oder von Gegenständen, die die Unterrichts- und Erziehungsarbeit oder die Ordnung der Schule stören können. ( z.B. Spielzeug, Radios, Messer, Pistolen, Laserpointer, also alle Gegenstände, die nicht zum Unterricht benötigt werden. Dazu zählen auch ausgefallene Accessoires, wie etwa Patronengürtel-Attrappen, metallbespickte Armbänder u.ä.) Es gehört zu den Pflichten der Schule, gefährliche Gegenstände wegzunehmen und sicherzustellen. Sonstige unterrichtsfremde Gegenstände werden den Schülern abgenommen, in der Schulleitung verwahrt und nur an die Eltern wieder herausgegeben. Wir bitten alle Eltern außerdem T-Shirts, auf denen ausländerfeindliche, sexistische, rassistische oder Gruppen verunglimpfende Sprüche enthalten sind, ihren Kindern nicht in die Schule anziehen zu lassen.

 

Rauchen

 

Auslöser für ein allgemeines Rauchverbot in Schulen sind wohl die jährlich 16.500 Menschen die frühzeitig den Rauchertod sterben. Im Durchschnitt beginnen Kinder mit 11,7 Jahren das Rauchen. Bis zum 18. Lebensjahr raucht fast die Hälfte aller Jugendlichen. Die Befürchtung der Politiker war, dass der Eindruck entstünde, das Rauchen sei vom Staat gebilligt und gehöre zum Erwachsensein.

Seit 29 November 2004 ist an allen bayerischen Schulen generell das Rauchen verboten.

 

 

 

Handy – Missbrauch – Anlass für Verbot

 

Für unsere Schule gilt, dass sowohl im Schulgebäude als auch auf dem Schulgelände Mobilfunktelefone (Handys) sowie sonstige digitale Speichermedien (z.B. MP3-Player) ausgeschaltet sein müssen, sofern sie nicht Unterrichtszwecken dienen. Das gilt besonders im Unterricht, aber auch in den Pausen.

Ein eingeschaltetes – auch stumm geschaltetes Handy, ebenso ein MP3-Player – sind störende Gegenstände, und werden einbehalten, in der Schulleitung verwahrt und nur an die Eltern zurückgegeben.

Wichtig: Bei Prüfungen stellt schon das Mitführen eines ausgeschalteten Mobilfunktelefons das Bereithalten eines unerlaubten Hilfsmittels dar.

Hinweis:

Sollte der begründete Verdacht bestehen, dass auf Schülerhandys Gewaltvideos, pornographische oder andere menschenverachtende Darstellungen ausgetauscht oder angeschaut werden, ist die örtliche Polizei zu verständigen. (Art 56 (5) BayEUG). besteht der Verdacht, dass der Gegenstand zu einer Straftat verwendet werden sollte oder aus einer Straftat stammt, ist die Kriminalpolizei zu verständigen (Art. 3 (3) Vertr.V)

 

Hausaufgaben

 

Hausaufgaben sind ein notwendiger und verbindlicher Teil der schulischen Unterrichts- und Erziehungsarbeit. Sie dienen der Vertiefung und Unterstützung und dienen der Einübung des Lernstoffes und der im Unterricht gewonnen Einsichten und Erfahrungen. Die Erledigung von Hausaufgaben durch die Schüler ist Pflicht. Für die Lehrer besteht die Forderung Hausaufgaben regelmäßig zu kontrollieren und Schülerleistungen entsprechend zu würdigen. Bei Nichterfüllung erfolgt automatisch eine Mitteilung an die Eltern. Das häufigere Fehlen der Hausaufgaben führt zu einer Nacharbeit in der Schule.

Für die Erziehungsberechtigten gilt: „Sie sind verpflichtet, um die pünktliche und gewissenhafte Anfertigung der Hausaufgaben besorgt zu sein. Eine Mithilfe in Form der Mitarbeit entspricht nicht dem Sinne der Hausaufgaben“. (Art. 76 Satz 2 / BayEUG)

 

 

 

Generelles Alkoholverbot an Schulen

 

Grundsatz: Neben dem Rauchen ist auch der Konsum alkoholischer Getränke in der Schule, auf dem Schulgelände und bei Schulveranstaltungen außerhalb der Schule grundsätzlich verboten. Nach dem neuen Gesetz dürfen Schüler unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit nicht rauchen und auch keinen Branntwein etc. trinken. Bier ist ab 16 Jahre erlaubt. Aus gegebenem Anlass weisen wir daraufhin, dass Schüler die während der Unterrichtszeit, dazu zählen auch die Pausen und das Warten auf den Schulbus, beim Rauchen oder beim Trinken von Alkohol erwischt werden, automatisch einen Verweis erhalten. Schüler die älter als 14 Jahre sind, müssen mit einer Anzeige rechnen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Schüler überhaupt keine Zigaretten und auch keinen Alkohol in die Schule mitbringen.

Liegt die Verantwortlichkeit beim Minderjährigen, wenn er z.B. beim Alkoholtrinken überrascht wird – haften die Eltern. Aus gegebenem Anlass weisen wir noch einmal daraufhin, dass an der VS Pressig ein striktes Alkoholverbot herrscht. Dies gilt grundsätzlich für alle Schüler. In letzter Zeit mussten wir häufiger erfahren, dass ältere Schüler in umliegenden Geschäften Bier gekauft und es dann an jüngere weitergegeben haben. Natürlich wird in einem solchen Fall die Polizei eingeschaltet, die in den kommenden Wochen und Monaten ein besonderes Auge auf solche Aktionen haben wird.

 

Verbot, das Schulgelände zu verlassen

 

Das Schulgelände darf von Schülern während der Schulzeit nicht verlassen werden. Dies gilt im Besonderen am Morgen. Viele Schüler versuchen nach der Ankunft mit dem Bus, in den umliegenden Geschäften einzukaufen. Wir bitten alle Eltern auf ihre Kinder einzuwirken, dass dies in Zukunft unterlassen wird. Schüler, die es trotzdem versuchen, werden von der Schulleitung bestraft. In der Mittagspause kann dies nur dann für Schüler ab der 7. Klasse erlaubt werden, wenn dem Klassenlehrer eine schriftliche Genehmigung der Eltern vorliegt. Damit übernehmen die Eltern die Aufsichtspflicht während dieser Zeit.

In der Aula wurden Tische und Stühle aufgestellt. Hier können Schüler, wenn sie warten müssen, ihre Hausaufgaben machen. Bitte beachten: die Stühle sind zum Sitzen, nicht die Tische.