Ein Angebot der Jugendhilfe für
Schüler, Lehrer und Eltern

 

Ein gelingender schulischer Alltag in der Mittelschule stellt manchmal hohe Anforderungen an Schüler, Eltern und Lehrer. Besonders in diesem Lebensabschnitt der Schüler kommt es häufig dazu, dass unterschiedlichste Probleme in den Schulalltag hineingetragen werden, welche die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen negativ beeinflussen. Trotz eines hohen Engagements durch alle Beteiligten ist eine Lösung im schulischen Rahmen oft kaum möglich.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), bietet Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer in Krisen- und Konliktsituationen sowie die Beratung bei bestimmten Themen, z.B. bei Entwicklung- und Erziehungsschwierigkeiten, Mobbing oder Laufbahnentscheidungen. Präventiv werden darüber hinaus gemeinsam mit der Mittelschule Pressig Projekte zu bestimmten Themen (Drogenprävention, Facebooknutzung,…), soziale Trainingskurse und Elterninformationsabende organisiert und durchgeführt.

                                         

Als freiwilliges Angebot der Jugendhilfe können Schwierigkeiten zeitnah und vertraulich besprochen und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. In Krisenstiuationen über den schulischen Rahmen hinaus bietet JaS zudem die Möglichkeit der weiterführenden Vermittlung.

 


Angebote:

-    Beratung und sozialpädagogische Hilfen:
       In Einzel- oder auch Gruppengesprächen mit dem jungen Menschen werden deren

       Probleme im Alltag, in der Familie, in der Schule oder auch im Übergang in die

       Ausbildung und in den Beruf 

       besprochen und gemeinsam Lösungswege entwickelt.

-    Soziale Gruppenarbeit  und Trainingskurse
       zur Stärkung sozialer Kompetenzen, insbesondere der Kommunikations- und 

       Konfliktfähigkeit 

       (Streitschlichterprogramme, Anti-Aggressions-Trainings, soziale Trainingskurse).

-    Elternarbeit:
       Innerfamiliäre oder erzieherische Probleme erfordern eine enge Zusammenarbeit

       mit den Eltern, um gemeinsam Wege, z.B. im Umgang mit Erziehungsschwierig-

       keiten zu finden. Hierbei können auch weitere Leistungen der Jugendhilfe

       einbezogen oder angeregt werden.

-    Vernetzung und Koordinierung
       mit dem Jugendamt und Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Diensten der

       Jugendhilfe (z.B. Erziehungsberatungsstellen, Horten, Jugendzentren) und anderen

       sozialen Einrichtungen insbesondere mit Angeboten der schulischen Ganztags-

       betreuung, dem Gesundheitswesen (z.B. 

       Drogenberatungsstellen), sowie mit Polizei und Justiz.




Anprechpartnerin:

 

Kathlen Ölsner

Sozialpädagogin (B.A.)

 

Büro:    1. Stock, Raum 107

 

Tel:    09265/8079559

 

E-Mail:  jas-pressig@web.de

 

 

        

     TERMINE: Montag – Donnerstag: 9:30 – 13:30 Uhr

 

                           im JaS – Büro, 1. Stock, Raum 107…

 

…und auf dem Schulgelände oder im Lehrerzimmer

 

                     Termine nach Vereinbarung auch außerhalb der Schulzeit möglich.

 
 



Flyer Jugendsozialarbeit an der Grund- und Mittelschule Pressig 2013/14
JAS 2013-14.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]
Vortrag zum Thema "MOBBING" (Winfried Veeser, Lehrer und Mediator 2012 an der Grund- und Mittelschule Pressig)
Mobbing unter Schülern.pdf
PDF-Dokument [62.9 KB]

 

 

Helfen statt Wegschauen

 


Unter diesem  Motto führten  die Sozialpädagogin Christina Hilbich und die Ver-trauenslehrerin Alexandra Toll eine Ausbildung zum Streitschlichter/zur Streit-schlichterin an der Mittelschule Pressig durch. Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler der Schule nahmen dieses Angebot mit Begeisterung an.


Kleine Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen zwischen Schülern können im täglichen Schulleben nicht vermieden werden. In solchen Fällen ist es deshalb wichtig, mit jemandem zu sprechen, der die Situation neutral von außen betrachtet.


Ab sofort werden für kleine Auseinandersetzungen die Streitschlichter in den Pausen eingesetzt. Hierfür wurden den Schülern an vier Nachmittagen die notwendigen Kompetenzen vermittelt.


Die Unterrichtseinheiten beinhalteten zum einen die Analyse von Konflikten. Das Wort „Konflikt“ wurde definiert, Eskalationsstufen erarbeitet und Ideen für eine konstruktive Konfliktlösung gesammelt.

Zudem stand während dieser Ausbildung auch die Körpersprache im Mittelpunkt.


Die angehenden Streitschlichter lernten Verhaltens- und Gesprächs-regeln, um die Basis eines guten Streitschlichtergespräches in realer Situation zu erschaffen. Ihre kommunikativen Fähigkeiten wurden somit verbessert.


Ein 5-Phasen-Modell zur Streitschlichtung wurde erarbeitet und in praktischen Situationen angewandt.  Dieses dient zukünftig als Leit- faden für ein strukturiertes Vorgehen während eines Schlichtungs-gespräches.


Bevor die Schüler ihre Tätigkeit als Streitschlichter ausüben konnten, wurde ihr Wissen nach 16 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht an-hand eines Abschlusstestes überprüft.  Alle Teilnehmer haben den Test mit Erfolg bestanden und freuten sich über die Urkunden, die vom Schulleiter Günther Hanna überreicht wurden. Herr Hanna lobte das Engagement der Teilnehmer und wünschte Ihnen für die Ausübung dieses ehrenvollen Amtes hohes Einfühlungsvermögen und viel Erfolg in der Form, dass Schüler dieses wichtige  zwischenmenschliche Angebot auch annehmen.